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Zukunftstag: 60 Schülerinnen und Schüler erleben Lenze hautnah

Zukunftstag: 60 Schülerinnen und Schüler erleben Lenze hautnah

Die 60 Plätze beim gestrigen Zukunftstag: schnell ausgebucht. Das Interesse, hinter die Kulissen von Lenze zu schauen: sehr hoch. Das von den eigenen Azubis organisierte Programm für die 60 Schülerinnen und Schüler: spannend und vielfältig. Während sich der Spezialist für die Automatisierung von Maschinen zeitgleich auf der Hannover-Messe als führender Partner für den Maschinen- und Anlagenbau präsentierte, erlebten die Schülerinnen und Schüler in Groß Berkel die Stärke von Lenze vor allem in der Berufsausbildung.

Was sollen junge Menschen idealerweise mitbringen, wenn sie bei Lenze mit einer Ausbildung ins Berufsleben starten? Für Bernd Kirsch sind es interessanterweise nicht nur die guten Noten, die auf seiner Wunschliste ganz oben stehen. Vielmehr zählen für den Ausbildungsleiter eine große Portion Neugier und Interesse, der Spaß an der Technik und auch persönliches soziales Engagement. Und was ebenfalls überrascht: Die junge Generation der „Digital Natives“ nutzt zwar die ihr zur Verfügung stehende Technik mehr oder wenig rund um die Uhr, interessiert sich aber immer weniger dafür, wie sie funktioniert.

Angesichts dieser Entwicklung stehen High-Tech-Unternehmen wie Lenze vor enormen Herausforderungen, sich die Fachkräfte von morgen zu sichern. Hinzu kommen sinkende Schülerzahlen, die sich 1:1 auswirken auf ebenfalls sinkende Bewerberzahlen. Dem gegenüber sind die Zukunftsperspektiven, die Lenze gerade in den technischen Berufen bietet, als sehr gut zu bezeichnen. Der Maschinenbau boomt, die Zulieferindustrie genauso. „Wir wollen beim Zukunftstag junge Menschen schon früh für Technik begeistern“, so Bernd Kirsch und freut sich über die Neugier, die gestern beim Zukunftstag überall spürbar war. Das Angebot reichte von der eigenständigen Programmierung von Bewegungsabläufen mit Lego Mindstorm Robotern, Betriebsrallyes, das Bauen eines Elektromotors bis hin zum Bewerbungstraining und den Grundlagen der Metalltechnik. „Das ist total interessant und macht riesig Spaß“, freut sich Marlon Sienk.

Der 13jährige Schüler am Albert Einstein Gymnasium in Hameln wollte schon länger am Zukunftstag bei Lenze teilnehmen, musste aber warten, bis er in der siebten Klasse war. Später mal bei Lenze eine Ausbildung oder ein duales Studium. „Warum nicht, mich interessiert Technik“, meint der Junge aus Bodenwerder und feilt weiter die Ecken einer Messingplatte rund.

Quelle: Lenze

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Veröffentlicht von

MK Krueger

Ob Industrie 4.0, Predictive Maintenance oder Condition Monitoring: Aktuelle Themen und Trends der Branche aufzugreifen, zu recherchieren und zu vermitteln – das ist es, was mich als Redakteurin der antriebstechnik so begeistert.

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