Hier klicken!

Studie: Grüne Technologien mit 300 Mrd. Marktpotenzial

Studie: Grüne Technologien mit 300 Mrd. Marktpotenzial

Durch grüne Technologien lassen sich die Emissionen in der Industrie um bis zu 86 Prozent senken. Das Marktpotenzial in diesem Bereich könnte bei 300 Milliarden Euro pro Jahr liegen. Das sind Ergebnisse der Studie For Machinery Makers, Green Tech Creates Green Business. Die Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) hat dafür gemeinsam mit dem Maschinenbauverband VDMA analysiert, wie sich Treibhausgasemissionen durch den Einsatz modernster Technologien reduzieren lassen.

„Aufgrund der engen Verflechtung von Maschinen- und Anlagenbau mit nahezu allen Industrien, bieten die Entwicklung und das Angebot solcher klimafreundlichen Technologien wirtschaftlich und ökologisch ein großes Marktpotenzial von über 300 Milliarden Euro pro Jahr“, sagt Markus Lorenz, BCG-Partner und Studienautor. 35 Gigatonnen CO2--Äquivalente (CO2e) erzeugen die OECD und BRIC-Staaten jedes Jahr. Der Maschinenbau selbst emittiert davon zwar nur 0,2 Gigatonnen, er beeinflusst über seine Technologien allerdings die Treibhausgasemissionen so gut wie aller Industrien – vom Energiesektor bis zur Landwirtschaft. Am meisten Treibhausgas entsteht durch die Fertigung (16,7 Gt), gefolgt von Bauwirtschaft (6,7 Gt), Transport (5,7 Gt) sowie Landwirtschaft und Entsorgung (4,3 Gt). „Die Maschinenhersteller haben es in der Hand, noch mehr grüne Technologien zu entwickeln und anzubieten. Wichtig ist hier vor allem eine globale Marktperspektive, um größtmöglichen Nutzen zu generieren“, sagt Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer.

„Hersteller, die an diesem Wachstum teilhaben wollen, richten ihr Produkt- und Dienstleistungsportfolio klimafreundlich aus und machen ihre Unternehmen fit für die Entwicklung und globale Vermarktung von Zukunftstechnologien. Wichtige Weichen müssen hier auch von der Politik in Form eines funktionierenden globalen Emissionshandels, Investitionen in die Forschung und eines Marktrahmens für die Skalierung neuer Technologien gestellt werden“, sagt Rauen.

 

Quelle: VDMA

Teilen:

Veröffentlicht von

ANZEIGE


Bevorstehende Veranstaltungen

Nov
17
Di
ganztägig FVA-Vertiefungsseminar: Zahnrads... @ FVA GmbH
FVA-Vertiefungsseminar: Zahnrads... @ FVA GmbH
Nov 17 – Nov 18 ganztägig
FVA-Vertiefungsseminar: Zahnradschäden und deren Einflussgrößen @ FVA GmbH
Zur Anpassung von Drehzahl und Drehmoment von Antriebs- und Abtriebsmaschinen werden Getriebe eingesetzt, mit Zahnrädern als den zentralen Maschinenelementen. Sie sollen ihren Dienst geräuscharm, wartungsarm und vor allem schadensfrei über die Lebensdauer der Maschine erfüllen.[...]
Nov
24
Di
ganztägig Schweizer Maschinenelemente Koll... @ HSR Hochschule für Technik Rapperswil
Schweizer Maschinenelemente Koll... @ HSR Hochschule für Technik Rapperswil
Nov 24 – Nov 25 ganztägig
Schweizer Maschinenelemente Kolloquium @ HSR Hochschule für Technik Rapperswil
Das Schweizer Maschinenelemente Kolloquium findet zum sechsten Mal am 24. und 25. November 2020 in Rapperswil am Zürichsee statt. Ingenieure aus Industrie und Forschung betrachten die neuesten Entwicklungen im Bereich Berechnung während des Entwurfsprozesses in[...]
Nov
26
Do
9:30 FVA-Vertiefungsseminar: Flankenb... @ FVA GmbH
FVA-Vertiefungsseminar: Flankenb... @ FVA GmbH
Nov 26 um 9:30 – 18:00
FVA-Vertiefungsseminar: Flankenbruch @ FVA GmbH
Zahnflanken- und Zahnfußtragfähigkeit sind maßgebende Bestimmungsgrößen der Zahnraddimensionierung. Durch optimierte Auslegung und Fertigung sowie die kontinuierliche Verbesserung der Berechnungsverfahren, ist es gelungen, die “klassischen” Ermüdungsschäden Grübchenbildung und Zahnfußbruch weitgehend zu vermeiden und die Tragfähigkeitsgrenzen einer[...]

ANZEIGE


ANZEIGE


Aktuelle Ausgabe

Verbinden