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Schaeffler steigert Konzernergebnis um 45%

Schaeffler steigert Konzernergebnis um 45%

Schaeffler steigert Konzernergebnis um 45%

Der global tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat im Geschäftsjahr 2016 seinen Erfolgskurs fortgesetzt. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz auf 13,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 13,2 Milliarden Euro). Dies entspricht einem Wachstum auf währungsbereinigter Basis von 3,4%.
Haupttreiber für die positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2016 war die Sparte Automotive, die im Vergleich zum Vorjahr ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 6,0% erwirtschaftete. Damit übertraf das Automotive-Geschäft erneut das Wachstum der weltweiten Produktionsstückzahlen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (+4,8%). Aus regionaler Sicht trug vor allem die starke Nachfrage in der Region Greater China zum Wachstum bei. Sehr erfolgreich entwickelte sich zudem das Aftermarket-Geschäft, das währungsbereinigt um 10,8 Prozent zulegte.

Industrie-Geschäft rückläufig

Das Industrie-Geschäft entwickelte sich in einem schwierigen Marktumfeld rückläufig. Der Umsatz sank um 4,8% (währungsbereinigt). Während in den Sektoren Wind, Two Wheelers und Aerospace die Umsätze gesteigert werden konnten, wirkte sich die geringe Nachfrage vor allem in den Sektoren Raw Materials und Rail negativ auf die Umsatzentwicklung aus.
Alle Regionen der Schaeffler Gruppe trugen zum Wachstum bei. In der Region Europa stiegen die Umsätze um 1,8% (währungsbereinigt). Die Umsätze in der Region Americas lagen auf währungsbereinigter Basis auf dem Niveau des Vorjahres. Getrieben durch das gute Automotive-Geschäft stiegen die Umsätze in den Regionen Greater China und Asien/Pazifik um 13,3% (währungsbereinigt) bzw. 4,7% (währungsbereinigt).

Schaeffler steigert Konzernergebnis um 45%

Klaus Rosenfeld (Bild: Schaeffler)

Konzernergebnis steigt um 45 %

Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragssteuern (EBIT) vor Sondereffekten lag bei 1700 Millionen Euro (Vorjahr: 1676 Millionen Euro). Auf dieser Basis betrug die EBIT-Marge vor Sondereffekten 12,7%. Sondereffekte in Höhe von 144 Millionen Euro umfassten vor allem Rückstellungen für Restrukturierungen und Rechtsfälle. Aufgrund von gesunkenen Zinsaufwendungen verbesserte sich das Finanzergebnis um 206 Millionen Euro auf -341 Millionen Euro (Vorjahr: -547 Millionen Euro). Das den Anteilseignern zurechenbare Konzernergebnis stieg um 45% auf 859 Millionen Euro (Vorjahr: 591 Millionen Euro), was vor allem auf das verbesserte Finanzergebnis zurückzuführen ist.
Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG, zeigte sich erfreut über das Ergebnis des Geschäftsjahres 2016: „2016 war ein starkes Jahr. Wir sind gut aufgestellt.“
Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet die Schaeffler-Gruppe mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum in Höhe von 4 bis 5%. Der Konzern erwartet, dass die Sparte Automotive im Jahr 2017 stärker wachsen wird als die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. In der Sparte Industrie wird mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau gerechnet.
Klaus Rosenfeld sagte abschließend: „Wir sind gut in das Jahr 2017 gestartet. Das Marktumfeld erfordert jedoch Flexibilität. Wir denken daher langfristig und setzen weiter auf Qualität, Technologie und Innovation. Für die Zukunftsthemen E-Mobilität, Industrie 4.0 und Digitalisierung sind wir gut aufgestellt.”

Weitere Informationen zu Schaeffler

Den online-Geschäftsbericht finden Sie hier.

Veröffentlicht von

Dirk Schaar

Ich bin seit mehr als 20 Jahren in Automatisierung und Antriebstechnik unterwegs, weil mich die Technik-Themen immer wieder faszinieren und begeistern. Ich möchte meine Entdeckungen, Erlebnisse und Recherchen gerne mit meinen Lesern teilen - informativ, tiefgreifend, spannend, menschlich, lesenswert und charmant.

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