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Produktionskapazität bei Minibausteinen für „Energie Harvesting“ gesteigert

Produktionskapazität bei Minibausteinen für „Energie Harvesting“ gesteigert

Posital, Hersteller von industrieller Positions- und Motion Control-Sensorik, hat seine weltweiten Kapazitäten zur Herstellung von Wiegand-Sensoren für das Energy Harvesting deutlich erweitert. Nachdem erst kürzlich die Marke von 500.000 verkauften „Minikraftwerken“, die den magnetischen Wiegand-Effekt zur Energieerzeugung aus Drehbewegungen nutzen, geknackt wurde, peilt das Unternehmen die Produktion von jährlich einer Million Wiegand-Sensoren an. Gleichzeitig hat sich Posital, das den besonderen Wiegand-Draht – die Kernkomponente des patentierten Verfahrens – nach Übernahme des Nachlasses des US-Erfinders John Wiegand seit Ende 2014 in Eigenregie herstellt, die Versorgung des in einer speziellen Schmelze erzeugten Rohstoffes für die nächsten 10 Millionen Energy Harvesting-Sensoren gesichert.

Mit der Akquisition des Know-hows sowie der Original-Maschinen zur Herstellung des speziellen Drahtes, bei der ein komplexer Prozess mit Kaltumformung und Tempern greift, konnte sich Posital in den letzten Jahren global als wichtigste Bezugsquelle für Wiegand-Draht und Wiegand-Sensoren etablieren. Bei den kompakten Wiegand-Sensoren, die als SMD-bestückbare Komponenten geliefert werden, ist der aufwendig konditionierte Draht in eine Kupferspule eingebettet und reagiert auf das Magnetfeld eines rotierenden Permanentmagnets. Kommt es hier zu Positions- bzw. Richtungswechseln, erzeugt der haarfeine Wiegand-Draht energiereiche Spannungs-Impulse – und das unmittelbar und völlig unabhängig von der Geschwindigkeit der Drehbewegung. Diese Impulse reichen, um moderne Rotationszähler und die dazu gehörige Elektronik ständig zu aktivieren – und das komplett ohne Batterien und wartungsfrei. Zum Einsatz kommen die Wiegand-Sensoren seit Jahren überall dort, wo Rotationen präzise erfasst und gezählt werden müssen. Neben leistungsstarken magnetischen Multiturn-Drehgebern und Motorfeedback-Systemen – dem Kerngeschäft von Posital – gehören hierzu auch Gas- oder Wasserzähler sowie Ventilatoren.

Um weltweit eine stabile und zuverlässige Lieferkette zu garantieren, fertigt Posital den speziellen Wiegand-Draht parallel in den USA und in Deutschland. Während eine der Wiegand-Maschinen am Posital-Standort in Hamilton, New Jersey produziert, steht die zweite Anlage im globalen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Aachen. Hier geht es neben der laufenden Produktion auch um Grundlagenforschung, mit der die Energieausbeute des Wiegand-Effekts weiter optimiert werden soll. Die eigentliche Montage der Wiegand-Sensoren erfolgt im polnischen Slubice – der digitalen Fabrik im weltweiten Firmen-verbund – sowie in Asien, wo die Nachfrage nach der Wiegand-Technik und energieautarken Drehgeber- und Motorfeedback-Kits mit Multiturn-Funktion besonders groß ist.

Quelle: Posital

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