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BiSS Line für Kit-Encoder ebnet Weg für Einkabeltechnik

BiSS Line für Kit-Encoder ebnet Weg für Einkabeltechnik

Pünktlich zur SPS/IPC/drives hat Drehgeberspezialist Posital das Schnittstellenangebot für seine im Vorjahr mit großem Erfolg gestarteten Kit-Encoder erweitert – und setzt dabei einmal mehr auf ein nicht-proprietäres Open-Source-Kommunikationsprotokoll der  kostenfrei verfügbaren BiSS-Familie. Ab sofort sind die magnetischen Einbau- bzw. Positionsgeber-Kits von Posital, die mit einer elektronischen Auflösung von 17 Bit aufwarten und beim Motorfeedback die Lücke zwischen einfachen Resolvern und aufwändigeren und teureren optischen Drehgebern geschlossen haben, mit BiSS Line-Interface verfügbar. Dieser Schritt macht den Weg frei für die praktische Umsetzung der Einkabeltechnik, die bei Motorherstellern immer populärer wird – und das aus guten Gründen.  Bei der Einkabeltechnik geht es um die Übertragung von Strom und Drehgebersignal in einem einzigen Kabel.

Wahlweise steht hier eine 4-Draht basierte Lösung mit getrennter Kommunikation und Versorgung oder eine 2-Draht basierte Variante mit kombinierter Kommunikation und Versorgung bei gleichem Protokoll zur Verfügung. Als besonders vorteilhaft erweist sich der Einkabel-Ansatz vor allem in kleineren Motoren, bei denen das Platzieren von zwei Steckern schon immer – Stichwort: Platzmangel – schwierig war. Dabei sprechen für die Einkabeltechnik nicht nur der verringerte Verkabelungsaufwand und entsprechend günstigere Kosten. Ein großes Plus ist auch die deutlich reduzierte Fehleranfälligkeit der Anschlusstechnik. Zu den Besonderheiten der BiSS Line-Schnittstelle gehört die Implementierung der Forward Error Correction-Funktion (FEC), die eine hohe Verfügbarkeit der Datenkommunikation auch bei gestörten und minderwertigen Kabel- und Steckerverbindungen ermöglicht.   „Unter dem Strich ist BiSS Line eine ideale Schnittstelle für Servomotoren – und das nicht nur aus Kostengründen, sondern auch wegen der optimierten Performance“, so Jörg Paulus, als General Manager Sales für das Europa-Geschäft von Posital zuständig.  Schon beim Launch der magnetischen Kit-Encoder, die anders als Resolver multiturnfähig und mit ihren digitalen Schnittstellen fit für Industrie 4.0-Einsätze sind und im Vergleich zu optischen Systemen durch Robustheit und Wartungsfreiheit auffallen, hatte das Unternehmen Ende letzten Jahres gezielt auf offene, nicht-proprietäre Kommunikationsprotokolle gesetzt. Von Beginn an waren die neuen Montage-Kits  mit herstellerneutralen digitalen Kommunikationsschnittstellen wie BiSS-C oder SSI für absolute Messungen erhältlich. „Während eine Vielzahl optischer Feedback-Systeme mit proprietären Schnittstellen wie Hiperface oder Endat aufwartet und so eine direkte Abhängigkeit des Motorkunden vom Drehgeberhersteller schafft, haben wir bewusst einen anderen Weg eingeschlagen,“ unterstreicht  Paulus. „Wir sind vehemente Verfechter von offenen Schnittstellen – und halten daran konsequent fest.“

www.biss-interface.com

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Veröffentlicht von

MK Krueger

Ob Industrie 4.0, Predictive Maintenance oder Condition Monitoring: Aktuelle Themen und Trends der Branche aufzugreifen, zu recherchieren und zu vermitteln – das ist es, was mich als Redakteurin der antriebstechnik so begeistert.

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