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WEG macht Ausnahme zur Regel und standardisiert auf höchstem Niveau

WEG macht Ausnahme zur Regel und standardisiert auf höchstem Niveau

Seit dem 1. Januar 2017 schreibt die europäische Richtlinie EU-Motorenrichtlinie (640/2009/EC) vor, dass neue Standardasynchronmotoren mit einer Nennausgangsleistung von 0,75 bis 375 kW mindestens die Energieeffizienzklasse IE3 beziehungsweise IE2 mit elektronischer Drehzahlregelung aufweisen müssen. Für Motoren mit Nennausgangsleistungen von 7,5 bis 375 kW gilt dies bereits seit 2015. Spezialanwendungen wie explosionsgeschützte Motoren sind von der Effizienz-Regelung jedoch bislang ausgenommen. Als weltweit führender Hersteller energieeffizienter Antriebstechnik bietet WEG die explosionsgeschützten Asynchronmotoren der Baureihe W22Xd für die genannten Leistungsbereiche freiwillig nach den Standards der IE-Klassifizierung an – und dies bis Energieeffizienzklasse IE4. Damit gehört diese Baureihe, die zuverlässigen Ex-Schutz mit maximalem Wirkungsgrad kombiniert, derzeit zu den energieeffizientesten seiner Art am Markt.

„Gerade in energieintensiven Industrien wie der Chemie, dem Öl- und Gasbereich oder dem Bergbau, wo sehr große Anlagen mit teils zigtausend Motoren meist 24/7 laufen, ist Energieeffizienz ein entscheidender Faktor zur Reduktion der Betriebskosten sowie des CO2-Ausstoßes“, erklärt Detlef Wortmann, Business Development Manager bei WEG in Deutschland. „Energiekosten machen bei Elektromotoren je nach Anwendung zwischen 95 und 97 Prozent der Gesamtlebenszykluskosten aus. Das bedeutet, dass sich Investitionen in energieeffiziente Antriebe in der Regel nach relativ kurzer Zeit amortisieren. Die niedrigen Betriebskosten führen dazu, dass Unternehmen mit Ex-Motoren der W22Xd-Baureihe 20 bis 40 Prozent Kosten gegenüber herkömmlichen Modellen einsparen können.“

Um diese energiesparende Antriebslösung für den anspruchsvollen Ex-Bereich verfügbar zu machen, übertrug WEG das innovative Gehäusedesign der W22-Standardasynchronmotoren auf die explosionsgeschützten Motoren. Das Gehäusedesign der W22Xd-Reihe weist ein fortschrittliches Kühlsystem auf, dessen aerodynamisches Konzept zu einer Verringerung des Geräuschpegels und zu einer deutlichen Optimierung der Wärmeableitung beitragen. Das robuste Gehäuse mit integrierten massiven Füßen ermöglicht den Einsatz der Ex-Motoren selbst in den anspruchsvollsten Anwendungen und reduziert die Vibrations- sowie die Geräuschentwicklung auf ein Minimum.

Die robusten, langlebigen Motoren der W22Xd-Baureihe sind standardmäßig für die häufig rauen Einsatzbedingungen in explosionsgefährdeten Bereichen ausgelegt. Beispielsweise verhindert die standardisierte Schutzklasse IP56 das Eindringen von Flüssigkeiten. Standardmäßig integrierte Thermistoren schützen zudem die Motorwicklung im Falle von Überlast. Heizgeräte im Motorinnenraum verhindern, dass sich dort Kondensat bildet, und sorgen dafür, dass die Isolationswiderstände der Wicklung länger halten und sich damit die Lebensdauer des Motors verlängert. Eine spezielle Polyurethan-Lackierung schützt die Motoroberfläche selbst unter rauen Umgebungsbedingungen. Stabile Ringschrauben erleichtern das Handling, den Transport und die Lagerung der massiven Motoren. Darüber hinaus ermöglicht eine große Anzahl an optionalen Modulen die flexible Anpassung der Motoren an nahezu jede Anwendung.

Standardmäßig ist die Baureihe W22Xd für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen gemäß folgender IEC-Klassifizierungen vorgesehen: Zone 1 und 2, Gruppe IIA und IIB (W22XdB-Versionen) oder IIA, IIB und IIC (W22XdC) sowie Temperaturklasse T4 und EPL Gb. Die Versionen W22XdBD und W22XdCD bieten zusätzlich Schutz gegen explosible Stäube für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen gemäß Zone 21 und 22, Gruppe IIIA, IIIB und IIIC sowie EPL Db. Die W22XdM-Versionen sind für den Einsatz in Kohlengruben geeignet: Gruppe I, Kategorie M2 und EPL Mb.

Quelle: WEG

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Veröffentlicht von

MK Krueger

Ob Industrie 4.0, Predictive Maintenance oder Condition Monitoring: Aktuelle Themen und Trends der Branche aufzugreifen, zu recherchieren und zu vermitteln – das ist es, was mich als Redakteurin der antriebstechnik so begeistert.

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