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Einstieg in eigene IoT-Services der OEMs

Einstieg in eigene IoT-Services der OEMs

Einstieg in eigene IoT-Services der OEMs

Viele Maschinen- und Anlagenbauer sind noch unsicher, was Industrie 4.0 und das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) für ihr Geschäftsmodell bedeuten. Nur wenige haben dafür eine eigenständige Strategie gefunden. Für Partner des Automatisierungsspezialisten Lenze öffnet sich nun ein einfacher Weg hin zu einem eigenen digitalen Geschäft mit datenbasierenden Mehrwerten.

Einstieg in eigene IoT-Services der OEMs. Lenze, Internet og Things, Maschinen- und Anlagenbauer

Bild: Lenze SE

Maschinen- und Anlagenbauer, die auf Automatisierungstechnik von Lenze setzen, können künftig noch einfacher Online- und Remote-Services anbieten. Der Hersteller ist eine Kooperation mit dem Datenexperten ei3 eingegangen, der eine Kombination aus Fernanalyse und Fernwartung als White-Label-Produkt bereitstellt. Für den Kunden bleibt ei3 unsichtbar, das Angebot erscheint im Namen und unter dem Logo des OEMs. Im Rahmen eines Service-Vertrags kann der Maschinenbauer sämtliche Daten sammeln, auf die Lenze-Controller Zugriff haben, diese auswerten und dem Kunden zur Verfügung stellen. Sei es als aktuelles Dash-Board, in Form von Reportings und Kennzahlen oder als Grundlage einer Beratung zur Optimierung von Anlagen und Prozessen. Darüber hinaus eignet sich die Lösung auch zu Ferndiagnosen und -services, bis hin zu Fernwartung und Predictive-Maintenance-Angeboten.

„Wir wollen unseren Partnern ermöglichen, schnell und komfortabel ein eigenes digitales Geschäft aufzubauen, die Beziehung zu ihren Kunden zu festigen und diesen Mehrwerte anzubieten, die ihre Marge verbessern”“, erläutert David Krampe, Senior Marketing Manager bei Lenze. Mit ei3 habe man dafür einen kompetenten, zuverlässigen Partner gefunden. Der Datenspezialist mit Sitz in New York ist seit 1999 im Geschäft mit der Industrie. Mehr als 15.000 Anlagen in über 90 Ländern laufen mit seiner Lösung.

Hoher Sicherheitsstandard

Die Daten von der Maschine werden per OPC UA an eine Appliance innerhalb des Produktionsnetzwerks übertragen. Von nun an läuft die Kommunikation ausschließlich verschlüsselt auf einem hohen Sicherheitsniveau. Gespeichert werden die Daten in ei3-eigenen, regionalen Datencentern. Davon gibt es bislang drei, je eines in den USA, in Europa und in Asien. Ein viertes kommt demnächst am Standort Deutschland hinzu, so dass die Daten der lokalen Kunden das Land nicht verlassen. Dieses Datencenter wird sämtliche europäische Datenschutz-Standards erfüllen; deren Einhaltung bestätigt eine Zertifizierung der Dekra.

 Einfache Anwendung

Faktisch handelt es sich somit um eine Private Cloud, in der Big-Data-Services angeboten werden. Der Zugang dazu ist jedoch besonders einfach: „Unser Partner ei3 hat Lösungen, die seit vielen Jahren genutzt werden. Für die OEMs stellt er diese vorkonfiguriert zur Verfügung“, lobt Applikations-Ingenieur Jurgen Rijkers das Modell der Amerikaner. Der Maschinenbauer muss also keinerlei IT- oder Big-Data-Kenntnisse mitbringen. Er konfiguriert lediglich die gewünschten Datenpunkte in der benötigten Applikation, und schon beginnt die Datensammlung.

„Natürlich braucht es einen gewissen Datenbestand, bevor man zu Erkenntnissen aus Big-Data-Analysen kommt“, so Rijkers weiter. Wichtig sei jedoch, dass die Datensammlung schnell beginnen kann und die üblichen Kennzahlen und Auswertungen wie OEE, Auslastung und Verfügbarkeit oder Track&Trace sofort zur Verfügung stehen. Ebenso einfach kann der OEM nach der Einrichtung die Ferndiagnose und die Fernwartung nutzen. Vor-Ort-Einsätze können dadurch nach den Erfahrungen des Ingenieurs um bis zu 80 % reduziert werden.

www.lenze.com

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Veröffentlicht von

MK Krueger

Ob Industrie 4.0, Predictive Maintenance oder Condition Monitoring: Aktuelle Themen und Trends der Branche aufzugreifen, zu recherchieren und zu vermitteln – das ist es, was mich als Redakteurin der antriebstechnik so begeistert.

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