Das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen University hat das Forschungsprojekt „Winclusion“ gestartet. Ziel ist die Verbesserung der Lebensdauerprognose von Windgetrieben durch neue Analyse- und Modellierungsansätze. Die steigende Leistungsdichte bei Windkraftgetrieben führt zunehmend zu Verzahnungsschäden durch Ermüdung an nichtmetallischen Einschlüssen im Zahnvolumen. Diese Fehlstellen können Totalschäden verursachen und zum Stillstand der Windturbine führen.
Das Projekt entwickelt eine Methodik zur unsicherheitsbasierten Bestimmung der Fehlstellenverteilung entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Mit diesen Daten werden Simulationsmodelle erstellt, die unsicherheitsbasierte Lebensdauervorhersagen der Zahnräder im Betrieb liefern. Das auf 42 Monate angelegte und von der EU geförderte Projekt wird vom WZL koordiniert. Die Industriepartner sind Sidenor (Spanien), Ovako (Schweden), Karl Deutsch Prüf- und Messgerätebau sowie Flender. Das Konsortium deckt die gesamte Prozesskette eines Getriebes ab – von der Stahlherstellung über die Ultraschallprüftechnik bis zum Getriebebau.
Quelle: WZL, Foto: fotolia/






