Mithilfe schwingungsdiagnostischer Verfahren, auf die sich die Gesellschaft für Maschinendiagnose mbH (GfM) seit der Gründung im Jahr 1999 spezialisiert hat, lassen sich minimale Unstetigkeiten an mechanischen Antrieben heutzutage zuverlässig und rechtzeitig erkennen.
Moderne Verfahren arbeiten frequenzselektiv, das heißt, abnormale Zustände werden in Spektren gesucht und gefunden. In den Systemen von GfM läuft das automatisiert ab. Das Unternehmen bedient alle Phasen des Condition Monitoring. Es werden Online-Systeme angeboten, die an einem Antrieb fest installiert sind und diesen dauerhaft überwachen. Meist ist das nach eigenen Angaben die optimale Lösung für sensible Großantriebe in zentraler Position einer Produktionsstrecke. Zum Überwachen vieler Antriebe in einem komplexen Produktionsumfeld eignen sich hingegen mobile Systeme. Dort wird die Datenerfassung händisch in festen Zyklen durchgeführt. Die GfM bietet für weniger Erfahrene aber auch Condition Monitoring als Komplettdienstleistung an.
Das Unternehmen veranstaltet außerdem Seminare. Das kostenpflichtige, zweitägige Grundlagenseminar „Condition Monitoring an Getrieben und Wälzlagern“ vermittelt kurz und übersichtlich alles, was für die Maschinendiagnose wichtig ist. In dem Seminar wird gezeigt, wie Schwingungen entstehen, wie sie sich ausbreiten, wie man sie messen kann und mit welchen Werkzeugen man sie analysiert. Außerdem lernen die Teilnehmer, wie man aus Mustern in Spektren auf einen konkreten Schaden schließt. Vorkenntnisse sind laut Anbieter nicht erforderlich. Die nächsten Seminare finden im Oktober 2025 in Berlin statt.
Das Aufmacherbild des Beitrags zeigt einen Innenringschaden.
Hintergrund: Schädigungsprozessen an mechanischen Antrieben
Quelle: GfM Gesellschaft für Maschinendiagnose






