Schaeffler ergänzt sein Optime-Ecosystem um das FAG Optime E-CM zur elektrischen Zustandsüberwachung von Drehstrommotoren. Das System überwacht elektrische Ströme und Spannungen von Antrieben in Kompressoren, Pumpen, Ventilatoren, Gebläsen und Schleifmaschinen. Es erkennt Isolationsfehler, Kabeldefekte, statische und dynamische Exzentrizität, gebrochene Rotorstäbe, Spannungsschwankungen und Überströme. Die Installation erfolgt im Schaltschrank durch elektrisches Fachpersonal. Das System besteht aus einer Messeinheit und Stromsensoren – wahlweise Stromwandler oder Rogowski-Spulen – die an den stromführenden Kabeln angebracht werden. Der Abstand zwischen Sensor und Messeinheit kann bis zu zehn Meter betragen.
Die Messeinheit erfasst zusätzlich die Spannungen der drei Phasen. Die Datenübertragung erfolgt kabellos per LTE in die Schaeffler-Cloud, wo Machine-Learning-Technologien die Daten analysieren und Wartungsempfehlungen ableiten. Maintenance-Manager erhalten Benachrichtigungen über Dashboards am PC oder per App. Das System lässt sich in bestehende Optime-Installationen integrieren oder als eigenständige Lösung betreiben. Verfügbar ist FAG Optime E-CM ab Ende Februar 2026 zunächst in Europa und ausgewählten asiatischen Ländern, später weltweit.






