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Nachhaltigkeit in der Industrie

Zirkulärer Sanftstarter

12.03.2026
von Redaktion ANTRIEBSTECHNIK

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Bildquelle: Siemens

Siemens Smart Infrastructure bringt mit dem Sirius 3RW5 -Z R11 (refurbished) einen wiederaufbereiteten Sanftstarter auf den Markt und macht damit einen entscheidenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Das Gerät entsteht in einem kontrollierten Verfahren zur Wiederaufbereitung gebrauchter Sanftstarter. Durch den geringeren Ressourcenverbrauch werden die CO2-Emissionen im Vergleich zu einem Neugerät um bis zu 50 Prozent reduziert. Der Prozess wird anhand von Umweltproduktdeklarationen (EPD) transparent dokumentiert.

Bei der Wiederaufbereitung durchlaufen die gebrauchten Sanftstarter eine umfassende Prüfung. Kritische Komponenten werden ausgetauscht, und alle Funktionen werden getestet, um die Qualitätsstandards für Neugeräte zu erfüllen. Das Ergebnis ist ein technisch gleichwertiger Sanftstarter, der hinsichtlich Installation, Parametrierung und Funktionalität vollständig kompatibel ist und eine nahtlose Integration ermöglicht. Die Geräte sind CE-zertifiziert; CCC-, UL/CSA- und ATEX-Zertifizierungen sind in Vorbereitung.

„Das neue Angebot unterstreicht das Engagement von Siemens für Innovation, Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz bei industriellen Anwendungen. Mit unserem wiederaufbereitetem Sanftstarter Sirius 3RW5 -Z R11 erhalten Kunden ein generalüberholtes Produkt, das die gleiche Leistung erbringt wie ein neues und eine zuverlässige und umweltfreundliche Alternative darstellt“, fügte Andreas Matthé hinzu.

Der Sirius 3RW5 -Z R11 Sanftstarter (refurbished) wurde nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft entwickelt. Dank seiner Modularität lässt er sich einfach demontieren und reparieren. Identifizierbare Komponenten ermöglichen eine effiziente Wiederaufbereitung. Als intelligentes Gerät liefert er Nutzungs- und Zustandsdaten aus dem ersten Lebenszyklus und ermöglicht so die gezielte Wiederaufbereitung für einen zweiten Lebenszyklus. Der ID-Link, ein eindeutiger QR-Code, gewährleistet die Rückverfolgbarkeit für Produkte im ersten und im zweiten Lebenszyklus. Dieser ID-Link und eine derzeit in Entwicklung befindliche Datenarchitektur, die Asset Administration Shell (AAS) und Distributed Ledger Technology (DLT:IOTA) nutzt, ebnen den Weg für einen digitalen Produktpass (DPP) im Einklang mit der EU-Verordnung über die Festlegung von Ökodesign-Anforderungen für nachhaltige Produkte (ESPR) und gewährleisten Transparenz und revisionssichere Informationen zum Lebenszyklus.

Text- und Bildquelle: Siemens

 

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