Die FVA GmbH veröffentlicht Version 11.0 ihrer FVA-Workbench, die das Funktionsspektrum zur Modellierung und Berechnung von Getriebesystemen deutlich erweitert. Die Software bündelt rund 50 Jahre Forschungsarbeit der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA e. V.) in einer durchgängigen Plattform. Neu hinzugekommen ist unter anderem eine Rotating-Rainflow-Berechnung, mit der sich aus Schaltvorgängen resultierende Schwingspiele und deren Beanspruchungen in der Schadensakkumulation berücksichtigen lassen. Zudem wurde das Fertigungsverfahren Wälzschälen integriert.
Auf Basis der erzeugten Verzahnungsgeometrien können Flanken- und Fußnormtragfähigkeiten sowie eine 3D-Kontaktanalyse berechnet werden. Ein universelles lokales Reibmodell, das in Zusammenarbeit mit der RPTU entwickelt wurde, ermöglicht genauere Aussagen zur lastabhängigen Verlustleistungsberechnung von Wälzlagern. Ergänzend steht ein Berechnungsmodul speziell zur Auslegung von Planetenradgleitlagern zur Verfügung, das auf einem thermo-elasto-hydrodynamischen Ansatz basiert und unter anderem auf Windkraftanwendungen ausgelegt ist. Die Version 11.0 ist ab sofort verfügbar.
Quelle: FVA GmbH






