Im neu gestarteten Forschungsprojekt KI Mobil an der Hochschule Nordhausen (Thüringen) beschäftigt sich Prof. Dr.-Ing. Jiayi Wang damit, wie Mobilitätshilfen im Gesundheitswesen künftig noch sicherer, individueller und fehlertoleranter werden können. Das Ziel besteht darin, BLDC-Motoren, wie sie in elektrischen Mobilitätshilfen wie Schiebehilfen zum Einsatz kommen, mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) intelligenter zu regeln.

Prof. Dr.-Ing. Jiayi Wang, Professorin für Elektrotechnik und Leistungselektronik an der Hochschule Nordhausen
BLDC-Motoren stellen hohe Anforderungen an die Regelungstechnik. Gerade im Gesundheitsbereich ist Zuverlässigkeit essenziell, denn ein Versagen der Antriebe kann hier schwerwiegende Folgen haben. Durch die Integration von neuronalen Netzen soll die Motorregelung künftig Fehlerzustände in Echtzeit erkennen und proaktiv reagieren können. Die KI-basierte Regelung bietet nicht nur eine erhöhte Fehlertoleranz, sondern auch die Möglichkeit, individuelle Anpassungen für mobilitätseingeschränkte Menschen vorzunehmen. Wang ist Professorin für Elektrotechnik und Leistungselektronik an der Hochschule Nordhausen. Das Projekt wird durch die Carl-Zeiss-Stiftung im Rahmen des Programms CZS Forschungsstart gefördert.
„Mit diesem Projekt möchten wir zeigen, welches Potenzial in der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen und Ingenieurwissenschaften liegt“, sagt Wang. Die Ergebnisse von KIMobil sollen Impulse für die Weiterentwicklung in den Bereichen Medizintechnik, Antriebstechnik und Energietechnik liefern.
Quelle: Hochschule Nordhausen
Bilder: Aufmacherbild (Symbolbild für KI): nexusby – stock.adobe.com; sonstige: Nadine Luschnat, Copyright: Hochschule Nordhausen






