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Lager und App gewinnen Designpreis

Igus dreifach ausgezeichnet

04.04.2026
von Redaktion ANTRIEBSTECHNIK

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Igus setzt bei der Entwicklung neuer Produkte seinen Fokus auf ein anwendungsorientiertes Design. Für diesen Ansatz haben jetzt gleich drei Produkte den renommierten iF Design Award 2026 gewonnen: Überzeugt hat die internationale Jury ein Drehkranzlager mit integriertem Winkelbegrenzer über 360 Grad, geteilte Flanschlager, die den Lagertausch an schwer zugänglichen Stellen beschleunigen sowie die KI-gestützte App IgusGO, die in Sekundenschnelle zeigt, mit welchen Igus Produkten sich Anwendungen schmierfrei konstruieren, die Technik verbessern und gleichzeitig Kosten sparen lassen.

 Seit 1954 zählen die iF Design Awards zu den größten und wichtigsten Designwettbewerben weltweit. In diesem Jahr bewertete eine unabhängige Jury aus 129 international führenden Design- und Nachhaltigkeitsexperten über 10.000 Einreichungen aus 68 Ländern. Zu den Gewinnern des iF Design Awards 2026 in der Kategorie industrielles Produktdesign gehört unter anderem das Drehkranzlager Iglidur PRT-04-TS-360 von Igus. Das Lager verfügt über einen mechanisch einstellbaren Rotationsstopp, der definierte Drehpositionen von bis zu 720 Grad statt der üblichen 360 Grad ermöglicht. So lassen sich Bauteile sicher und kontrolliert drehen, etwa in Maschinen, Automationssystemen, Displays oder Kameraplattformen. 

Auch die geteilten Flanschlager aus Hochleistungskunststoff der Serie Igubal von Igus haben die internationale Jury des iF Design Awards 2026 überzeugt. Sie erweitern das bestehende Portfolio an geteilten Lagern der Serie und sind für schwer zugängliche Lagerstellen von Maschinen und Anlagen konzipiert. Der Clou: Die Lager lassen sich durch ihre geteilte Bauweise direkt an der Welle montieren, ohne umliegende Komponenten ausbauen zu müssen. Das führt zu Zeitersparnissen von bis zu 80 Prozent. 

Mit der App IgusGO verspricht Igus nun eine Alternative für die oft langwierige Produktsuche, die für eine enorme Zeitersparnis sorgt. Sie funktioniert wie folgt: Anwender machen ein Foto ihrer Anwendung, etwa einer Kaffeemaschine oder einer Landmaschine. Die IgusGO-KI erkennt bisher rund 1.000 Anwendungsfälle, und es werden täglich mehr. Eine KI analysiert daraufhin die Anwendung und schlägt geeignete Komponenten von igus vor. Nutzer erfahren darüber hinaus mehr über bereits gelöste Anwendungen an vergleichbaren Maschinen und Bauteilen. 

 

Quelle: Igus

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