Mit seiner programmierbaren Plattform G-Mation will Gefran Anwendern den Schritt in die industrielle Automatisierung erleichtern. Sie bietet eine offene, skalierbare Architektur, die zahlreiche Funktionen von der Prozesssteuerung bis zur Datenanalyse zusammenführt. Auf Maschinen und Anlagen lassen sich dadurch jederzeit neue Anwendungen installieren, ohne die Maschine modifizieren zu müssen.
G-Mation ist darauf ausgelegt, Maschinenarchitekturen zu vereinfachen sowie Entwicklungszeiten zu verkürzen. Herzstück der Automatisierungsplattform ist die SPS G-Mation P6. Sie ermöglicht die Echtzeitkommunikation auf Basis des EtherCAT-Protokolls und bietet Zykluszeiten von bis zu 250 µs. Durch die integrierten Docker-Technologien sorgt sie für eine schnelle und sichere Bereitstellung neuer Anwendungen, auch auf bereits installierten Maschinen. Über eine Webschnittstelle lassen sich zahlreiche Diagnose- und Konfigurationsfunktionen in Form in Apps so einfach wie auf Tablets und Smartphones integrieren.
Die modulare Architektur von G-Mation wurde von Gefran so konzipiert, dass sie die Leistung der SPS nicht beeinträchtigt. Einzelne E/A-Module stellen Ethercat-Knoten dar, die P6 kann zwei separate Ethercat-Netzwerke verwalten. Die Kompatibilität mit bestehenden Anwendungen stellt sie über CanOpen- und Modbus-Master sicher. Für die einfache und sichere Anbindung an die Cloud sind in der P6-SPS die Kommunikationsstandards MQTT, OPC UA und Euromap implementiert.
G-Mation zielt auf die Prozesse in der Kunststoffverarbeitung ab. Die Plattform stellt bereits Anwendungsvorlagen für die Steuerung von Extrusion, Blasformen und Spritzgießen zur Verfügung. Sie lassen sich auf allen gängigen elektrischen, hydraulischen oder hybriden Maschinentypen einsetzen und konfigurieren. Sie sind Ausgangspunkt für die Modernisierung von Anlagen und die Entwicklung neuer Maschinen.
Quelle: Gefran






