Flexibler BiSS Line Brückenbaustein

Flexibler BiSS Line Brückenbaustein

Der neue Brückenbaustein iC-BL von iC-Haus hat ein durchdachtes Funktionsspektrum und einen vielseitigen I/O Port. Er vereinfacht die Implementierung von BiSS Line in beliebige Plattformen.

Als BiSS C, SSI, SPI und I²C Master sowie als SPI Slave lassen sich mit iC-BL als BiSS Line Slave sensorseitig unterschiedlichste Technologien einfach in BiSS Line einbinden. Steuerungsseitig wird die BiSS Line Kommunikation mit dem BiSS Line Master iC-BL über das integrierte BiSS C oder SPI Slave Interface koordiniert. Dadurch sind sichere Übertragungsstrecken in vielen Applikationen realisierbar.

Unterstützt wird die Flexibilität durch einen großzügigen Versorgungsspannungsbereich (5V, 7V…30V), einen on-chip DC/DC-Wandler zur Erzeugung einer stabilisierten Sensorversorgung (2.5V, 3.3V oder 5V bei max. 200mA) sowie einen nichtflüchtigen OTP-Speicher für die Bausteinkonfiguration – und das alles in einem 5 mm x 5 mm QFN28-Gehäuse.

Neben der Integration bestehender BiSS C Komponenten in BiSS Line und Implementierung einer robusten und kompakten Datenübertragung, ermöglicht der I/O Port auch die parallele Zuordnung mehrerer Schnittstellen (z. B. BiSS C und I²C/SPI). Zusätzliche Sensordaten wie von einem I²C-Temperatursensor oder einem SPI-Beschleunigungssensor für Industrie4.0-Anwendungen (Condition Monitoring und Predictive Maintenance) lassen sich so einfach in die zyklische Datenübertragung integrieren.

Durch die bidirektionale Sensor- und Aktordatenübertragung vom BiSS Line Master hin zum BiSS Line Slave und umgekehrt, lässt sich BiSS Line auch als robuster Übertragungskanal zwischen mehreren Mikrocontrollern implementieren. Auch komplexere Bussysteme mit mehreren BiSS Line Slaves lassen sich so realisieren. Die RS485-Transceiver für die differentielle Kommunikation bringt iC-BL bereits mit.

Mit BiSS Line erweitert iC-Haus die etablierte bidirektionale open-source BiSS-Schnittstelle um eine Einkabeltechnologie. Damit können Leistung und Datensignale moduliert über lediglich zwei Adern übertragen werden – und das laut Hersteller bei vollständiger Kompatibilität zu BiSS C und hoher Datenverfügbarkeit. Denn durch die integrierte Fehlerkorrektur ist die Kommunikation auch in rauen Umgebungen mit elektromagnetischen Störfeldern (z. B. Motor-Feedback-Anwendungen, Baumaschinen) robust und erlaubt Korrekturen bis zu 4 Bytes.

Die Übertragung bis zu 8 Sensor-/Aktordatenkanälen mit jeweils maximal 64 Bit Datenlänge erfolgt mit einer Datenrate von 12,5 Mbit/s auf Übertragungsstrecken von bis zu 100 m Länge und nutzt dabei bereits vorhandene Infrastrukturen unter Verwendung des etablierten Physical Layer RS-485 (halb-duplex).

 

Quelle: iC-Haus

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Veröffentlicht von

Guido Matthes

Guido Matthes schreibt seit September 2022 für die antriebstechnik. Seit seinem Maschinenbaustudium hat er viele Jahre als Fachredakteur gearbeitet. Er kann sich immer noch jeden Tag für neue, innovative Themen rund um die Technik begeistern. Anregungen, Wünsche, Lob und/oder Kritik können Sie gerne an gmatthes(at)vfmz.de schicken.

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