Ziehl-Abegg hat eine elektrische Aufzugs-Synchronmaschine entwickelt, die vollständig auf Magnete aus Seltenen Erden wie Neodym oder Dysprosium verzichtet. Stattdessen kommen Ferritmagnete zum Einsatz, wodurch die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen und damit verbundenen geopolitischen Risiken reduziert wird. Der neue Motor erreicht trotz des Materialwechsels identische Leistungsdaten und behält die bisherigen Abmessungen bei. Dies ist insbesondere für Anwendungen mit hohen Anforderungen an Drehmoment, Laufruhe und Energieeffizienz relevant. Eine Patentanmeldung ist bereits erfolgt.
Eine Erweiterung auf weitere Baugrößen ist für 2026 geplant. Ziehl-Abegg reagiert damit auf verschärfte Exportbedingungen für Seltene Erden und sichert die Produktion gegen Materialengpässe ab. Die Entwicklung basiert auf firmeneigener Kompetenz in der Konstruktion elektrischer Maschinen, eine Patentanmeldung wurde eingereicht.
Quelle: Ziehl-Abegg






