Aluminium-Variante

Kupplungen für Highspeed-Anwendungen

23.06.2025
von Redaktion ANTRIEBSTECHNIK

Basierend auf der bewährten Roba-DS Stahllamellenkupplung hat May® Antriebstechnik eine gewichtsoptimierte Variante aus Aluminium entwickelt, bei gleichbleibender Leistungsdichte. Diese ist zugeschnitten für Highspeed-Anwendungen zum Beispiel im Bereich der Prüfstandstechnik. Im Vergleich zur Stahlausführung ist der Außendurchmesser dieser neuen Kupplung um bis zu 10 mm reduziert, die Masse und Massenträgheit liegen bei 40% bis 60% der Stahlausführung je nach Bauform und Größe. Die Leistungsdichte dagegen bleibt unverändert. Diese ist zugeschnitten für Highspeed-Anwendungen zum Beispiel im Bereich der Prüfstandstechnik.

Wellenausgleichskupplungen sind ein entscheidendes Zubehörteil in Prüfständen. Denn sie minimieren die auf den Messflansch wirkenden Störgrößen. Diese Störgrößen oder sogenannte parasitäre Kräfte entstehen oftmals durch Ausrichtfehler im Antriebsstrang. So treten in fast allen Anwendungen Versätze zwischen An- und Abtriebsseite auf. Zusammen mit dem Messflansch kommen daher Wellenausgleichskupplungen zum Einsatz. Hier ist es wichtig, dass die geometrische Grundlage stimmt und die Kupplungen schon in ihrer Standardausführung für Messflansche und Highspeed ausgelegt sind. Es gilt, die Balance zwischen Steifigkeit und Elastizität zu finden, um Rückstellkräfte auf das System zu vermeiden.

Entscheidendes Kriterium der Mayr-Kupplungen ist, dass die Kupplungen kompakt und leistungsdicht sind. Auch Ausführungen aus Stahl müssen sich bereits durch eine geringe Masse und Massenträgheit auszeichnen und dabei hohe Drehzahlen bis 30.000 min-1 erreichen. Dazu kommen eine präzise Fertigung mit wenig Schnittstellen sowie eine hohe Laufruhe und Wuchtgüte. Generell ist es daher wichtig, dass Kunden bei der Auswahl der Kupplung und des Materials immer die Anwendung im Blick haben. Hier gilt es zwischen den Materialeigenschaften z.B. Gewicht, Steifigkeit oder Dauerfestigkeit und der finalen Kundenanwendung, also den tatsächlichen Drehzahlen, Lastwechsel, Lastzyklen, Lagerabständen und Bohrungsdurchmessern abzuwägen. Letztendlich zählt natürlich auch das Preis-Leistungsverhältnis.

 

Quelle: mayr Antriebstechnik

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