Frequenzumrichter oder Servoverstärker: Universell einsetzbare Drive Controller der Sieb & Meyer AG können laut Hersteller beide Anwendungswelten optimal bedienen. Die Antriebsgeneration SD4x geht diesen Weg konsequent weiter.
„Ein Servoverstärker könnte fast immer als Frequenzumrichter eingesetzt werden, doch das wäre teuer und ineffizient“, sagt Torsten Blankenburg, CTO bei Sieb & Meyer. „Deshalb haben sich am Markt zwei separate Produktkategorien etabliert. Unser Ansatz hingegen vereint beides – ohne technische Abstriche.“ Standard-Frequenzumrichter sind auf kostengünstige Massenanwendungen wie zum Beispiel Förderbänder optimiert. Servoverstärker hingegen sind teurer, weil sie komplexere Regelmechanismen erfordern. Sieb & Meyer geht hier schon seit über 20 Jahren einen anderen Weg und kombiniert beide Technologien in einem Drive Controller, der je nach Anwendung softwareseitig angepasst wird. Werkzeugmaschinen oder High-Speed-Motoren sind typische Anwendungen für die Drive Controller des Lüneburger Herstellers. In beiden Anwendungsbereichen liefern die hochdynamische Reglungstechnik und Schaltfrequenzen bis zu 32 kHz die Grundlage, um die benötigte Systemperformance zu erreichen.
„Wir brauchen eine präzise Regelungstechnik und hochentwickelte Mess-Elektronik – sowohl für Servoantriebe als auch für Frequenzumrichter“, erläutert Blankenburg. „Da wir in beiden Disziplinen höchste Ansprüche haben, ergibt eine Trennung für uns keinen Sinn.“ Weiterer Vorteil: Die einheitliche SD4x-Plattform reduziert auch den Bedarf an unterschiedlichen Komponenten und Ersatzteilen. In Maschinen, die sowohl Frequenzumrichter als auch Servoverstärker benötigen, lässt sich also mit nur einem Gerät arbeiten. „Gerade in einer Werkzeugmaschine gibt es immer beide Welten“, sagt Blankenburg. „Mit unseren Drive Controllern können sie effizient zusammengeführt werden.“
Quelle: Sieb & Meyer






