Durch den Einsatz neuer Lager konnte ein Drahtwerk mehr als 1,2 Mio. Euro an Kosten pro Jahr einsparen. In dem Werk kam es wiederholt zu Lagerausfällen in den Walzenbaugruppen seiner Drahtziehmaschinen.
Die Wälzlagerausfälle führten zu etwa 75 Stillständen pro Monat und entsprechend hohen Wartungs- und Ausfallkosten. Der Wälzlagerhersteller NSK identifizierte die Ursachen und empfahl den Einsatz anderer Lager. Es gab ein Problem mit der Schmierung und Abdichtung der bisher eingesetzten Lager, wie die Untersuchung des Lagerschadens durch die NSK-Ingenieure und die Überprüfung der Anwendungsbedigungen vor Ort ergaben. Das verwendete Schmierfett auf Graphitbasis erwies sich als ungeeignet für die hohen Anforderungen des Drahtziehprozesses, der hohe Belastungen ins Lager einbringt. Die vollrolligen Zylinderrollenlager von NSK sind mit berührenden Hochleistungsdichtungen ausgestattet, die ein Eindringen von Verunreinigungen oder Feuchtigkeit in das Lagerinnere verhindern. Weitere Merkmale sind wartungsfreundliche Nachschmierbohrungen im Innen- und Außenring sowie eine korrosionsbeständige Phosphatbeschichtung für den Einsatz unter rauen Umgebungsbedingungen. Die bestens abgedichteten und vorgeschmiert ausgelieferten Einheiten ermöglichen hohe Tragzahlen und damit eine sehr gute radiale Belastbarkeit. Diese Lager/Schmierfett-Kombination wurde zunächst in einem Probeeinsatz getestet. Das Ergebnis war eine um 40 % verbesserte Lagerlebensdauer, was zu einer erheblichen Reduzierung der Wartungs- und Stillstandskosten führte. Insgesamt spart das Drahtwerk dadurch rund 1,2 Mio. Euro pro Jahr.
Text- und Bildquelle: NSK






