Mit dem Paket an Eigenschaften, mit denen die Platinum-Produktreihe von Elmo Motion Control wegen der integrierten Funktionalen Sicherheit ausgestattet ist, bieten sich für den Nutzer über die Sicherheit hinaus eine Vielzahl an Möglichkeiten. Im Vordergrund steht die flexible, effiziente und vor allem vertrauenswürdige Möglichkeit, Personal und Ausrüstung zu schützen. Doch gleichzeitig wird die Gesamtanlageneffektivität erhöht, andererseits Kosten für bislang notwendige Hardware und deren Abnahmen drastisch reduziert.
Grundsätzlich ersetzt Funktionale Sicherheit die Sicherheitshardware durch Software, denn sie tauscht Leistungskomponenten gegen Logikpegel aus. Mit der Platinum-Produktreihe vom Solo Twitter bis zum hochintegrierten Vierachsgerät Quartet bietet der Hersteller Funktionale Sicherheit, bei den Einzelachsantrieben sogar in zertifizierter Form. Insgesamt 17 Sicherheitsfunktionen von STO über SS1, SS2, SOS bis SLT sind in den Geräten integriert und auch so miteinander verknüpft, dass sie logisch ineinandergreifen. Natürlich entsprechen die Funktionen den einschlägigen Normen und Vorgaben. Die Hardware der Geräte mit ihrer hohen Rechenleistung in Verbindung mit optimierter Software und extrem schneller Kommunikation ermöglicht ein sehr dynamisches Verhalten der Platinum-Geräte. Dabei sind die Sicherheitsfunktionen über das hauseigene Tool Application Studio zielgerichtet und schnell zu parametrisieren.
Sicherheit durch Software
Aufgrund der Verlagerung der Sicherheitseigenschaften in die Software kann zumindest bei den Einzelachsantrieben auf eventuell klobige und/oder teure Hardwarekomponenten verzichtet werden. Einen sicheren Notstopp schaffen alle Platinum-Geräte ausschließlich durch Software. Neben dem Platzgewinn aufgrund des möglichen Verzichts auf notwendige Relais, Schalter, Verkabelung und ähnliches wird auch der Zeitraum zur Markteinführung verkürzt, denn auf Zertifizierungen von zuvor sicherheitsrelevanten Bauteilen sowie Sicherheitsüberprüfungen kann verzichtet werden.
Darüber hinaus erhöht der Ansatz der Funktionalen Sicherheit laut Elmo Motion grundsätzlich die Gesamtanlageneffektivität. Weil die Anzahl von Notstopps bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung sicherer Bedingungen minimiert ist, kann die funktionale Sicherheit dazu beitragen, dass Komponenten wie Motoren und Antriebe länger in Betrieb bleiben können.
Beispiele sind die Verwendung von Safely Limited Speed (SLS), um die Reinigung effizienter zu gestalten, oder Safely Limited Torque (SLT), damit ein SCARA-Roboter als Teil eines kollaborativen Robotersystems funktionieren kann. Somit kann letztendlich der Einsatz der Geräte mit ihrer integrierten und zum Teil sogar zertifizierten Funktionalen Sicherheit auch die Produktivität der Maschinen und Anlagen erhöhen.
Quelle: Elmo Motion Control








