Ziehl-Abegg, auf der Hannover Messe präsent in Halle 13, Stand C01, ist nach eigenen Angaben weltweit das erste Unternehmen, dem es gelungen ist, eine elektrische Aufzugssynchronmaschine ohne Magnete aus Seltenen Erden zu entwickeln und das bei gleichbleibend hoher Leistung.
Die neue Aufzugsmaschine mit Ferritmagneten kommt ganz ohne kritische Rohstoffe wie Neodym oder Dysprosium aus, die bislang für Hochleistungsantriebe wegen der Leistungsdichte als unverzichtbar galten. „Wir haben damit nicht nur ein technologisches Problem gelöst, sondern auch ein strategisches“, erklärt Joachim Ley, Vorstandsvorsitzender bei Ziehl-Abegg.
Technologischer Durchbruch im bestehenden Bauraum
Trotz des Verzichts auf Hochleistungsmagnete aus Seltenen Erden erreicht der neue Motor identische Leistungsdaten und das bei gleichen Abmessungen. Dies ist insbesondere für High-Torque-Anwendungen im Aufzugsbereich mit hohen Anforderungen an Laufruhe und Energieeffizienz ein bedeutender Schritt. Möglich wurde dies durch die tiefgreifende Kompetenz von Ziehl-Abegg in der Entwicklung elektrischer Maschinen. Eine Patentanmeldung ist bereits erfolgt.
Die neue Aufzugsmaschine der Baugröße 200 wird auf der diesjährigen Hannover Messe vorgestellt. In der zweiten Jahreshälfte 2026 wird die Serienproduktion am Standort Deutschland beginnen. Ziehl-Abegg beweist einmal mehr seine Vorreiterrolle im Bereich der elektrischen Antriebstechnik. „Und wir sichern unsere Produktion gegen Ausfälle wegen Materialmangels bei Seltenen-Erden-Magneten ab“, unterstreicht Firmenchef Ley.
Quelle: Ziehl-Abegg






