Wie Gleitlager-Hersteller Oiles seinen Kunden umfassendes Technologie-Know-how bietet

Wie Gleitlager-Hersteller Oiles seinen Kunden umfassendes Technologie-Know-how bietet

Die Realisierung langsamer Bewegungen unter hohen mechanischen Belastungen gilt als die große Domäne der selbstschmierenden Gleitlager von Oiles. Neben Fahrzeugbauern sind es daher vor allem Konstrukteure von Bau- und Sondermaschinen sowie Brücken- und Hydrotechnik, die auf diese wartungsfreien, verschleißarmen und umweltfreundlichen Maschinenelemente vertrauen. Aber auch Anlagenbauer anderer Branchen – etwa jene aus Windenergie und Materialhandling – entdecken die Vorteile der Kinematik- Komponenten. Holger Dietz, Teamleader Industry von Oiles Deutschland, erläutert, welche Faktoren und Trends die Gleitlager-Entwicklung derzeit maßgeblich bestimmen.

Herr Dietz, unter welchen Bedingungen macht es für einen Konstrukteur Sinn, über den Einsatz selbstschmierender Gleitlager nachzudenken? Wenn Sie eine langlebige und umweltfreundliche Lagerlösung für eine rotierende, oszillierende oder lineare Kinematik mit niedrigen Drehzahlen suchen, die hohen mechanischen Belastungen – zum Beispiel häufigen Schlaglasten – standhält und auch längere Stillstandzeiten verträgt, werden Sie im Bereich klassischer Wälzlager kaum geeignete Lösungen finden. Das ist vielmehr das Haupteinsatzgebiet unserer selbstschmierenden Gleitlager. Sie sind unter diesen Bedingungen nicht nur technisch, sondern auch kostenmäßig die bessere Wahl. Auch hinsichtlich der Kosten? Das dürfte ja vor allem die Einkäufer und Beschaffer interessieren… Richtig. Dabei muss man sich vor Augen halten, dass die meisten Gleitlager von Oiles für den wartungsfreien Langzeitbetrieb ausgelegt sind und keinerlei zusätzliche Schmierstoffzufuhr von außen benötigen. Gerade also in Maschinen und Anlagen, bei denen Wartung und Instandhaltung besonders relevante Kostenblöcke darstellen und jede Reparatur mit großem Aufwand verbunden wäre, erweisen sich selbstschmierende Gleitlager als ideale Lösung. Wichtig ist es daher, die gesamten Lifetime-Kosten im Blick zu behalten, und nicht nur den reinen Anschaffungspreis einer Komponente.

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Quelle: Oiles Corporation

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Veröffentlicht von

Redaktion ANTRIEBSTECHNIK

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