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WEG erweitert Motorenbaureihe bis zu 16000 kW

WEG erweitert Motorenbaureihe bis zu 16000 kW

WEG hat die Motoren der W60-Baureihe weiterentwickelt, die nun einen Leistungsbereich von 500 bis zu 16000 kW bei Frequenzen von 50 oder 60 Hz abdecken. Die Drehstromasynchronmotoren sind für den Spannungsbereich von 2300 bis 13800 V ausgelegt und in den Baugrößen von IEC 450 bis IEC 1000 (NEMA 7000 bis 1600) erhältlich. Konzipiert für industrielle Anwendungen wie Kompressoren, Pumpen und Lüfter, sorgt die W60-Reihe für hohe Leistung und Zuverlässigkeit auch unter den schwierigsten Betriebsbedingungen. Dabei kommt sie vor allem im Öl- und Gasbereich, im Bergbau, in Kraftwerken zur Stromerzeugung, in der Zementherstellung sowie bei Wasser- und Abwasseranwendungen zum Einsatz. „Seit ihrer Einführung 2014 wurden die W60-Motoren sehr gut im Markt aufgenommen“, erklärt Andreas Schulte Mesum, Director European High Voltage Solutions bei WEG in Deutschland. „Um höchste Zuverlässigkeit und eine lange Betriebsdauer zu ermöglichen, hat WEG alle Motoren der erweiterten W60-Baureihe mithilfe modernster Software entworfen. Das Ergebnis ist ein kompaktes und robustes Design, das den Betrieb auch in den härtesten Umgebungen ermöglicht, eine besonders niedrige Geräusch- und Vibrationsentwicklung aufweist und sich auch für Hochgeschwindigkeitsanwendungen eignet. WEG bietet mit den leistungsstarken Standard-Industriemotoren der W60-Reihe umfassende und wettbewerbsorientierte Lösungen im Mittel- sowie im Hochspannungsbereich an.“

Robust, leicht, platzsparend und effizient

Dank ihres optimierten Designs sind die Motoren der W60-Reihe nicht nur kompakter, sondern auch leichter als die Vorgängermodelle. Die kompakten Dimensionen bieten einen großen Vorteil: Die W60-Motoren benötigen bis zu 50 % weniger Einbauplatz als vergleichbare Motoren. Damit gehören sie auch zu den kürzesten modularen Motoren dieser Art im Markt. Ihre robuste Konstruktion mit hochwertigem Gehäuse und Lagerschild sind bis zur IEC 560 Baugröße aus Grauguss gefertigt. In Baugrößen über IEC 560 wird ein Stahlgehäuse verwendet. Eine speziell ausgelegte Antriebswelle verhindert kritische Biegeschwingungen im Drehzahlbereich – bei zweipoligen Motoren auch unterhalb der Bemessungsdrehzahl – und sorgt für die besonders niedrige Vibrationsentwicklung. Damit eignen sich die W60-Motoren auch für Anwendungen mit Frequenzumrichtern oder starker Rüttelbeanspruchung. Durch die hochwertigen Rotor- und Statorbleche, verlustarmen Lüfter sowie optimierten Wärmetauscher erreichen die Motoren der W60-Baureihe eine überdurchschnittlich hohe Effizienz und Leistungsdichte (Ausgangsleistung im Verhältnis zum Gewicht). Dies führt dazu, dass die Standard-Industriemotoren der Serien W60 zu den effizientesten ihrer Art im Markt gehören. Die Motoren sind für den Dauerbetrieb in horizontaler Montageposition ausgelegt, lassen sich leicht installieren und in Betrieb nehmen. Außerdem eignen sie sich für den Betrieb mit Mittelspannungsumrichtern – standardmäßig und ohne Drehzahlbegrenzung durch biegekritische Drehzahlen. Die Drehstromasynchronmotoren sind in den Schutzklassen IP24W bis IP55 ausgeführt und eignen sich für sichere oder explosionsgefährdete Bereiche (Safe or Hazardous: Ex-n, Ex-t, Class I Div. 2, Class II Div. 2).

Flexibel und modular

Anwender profitieren bei der W60-Reihe von maximaler Flexibilität, denn die zwei- bis 12-poligen Motoren stehen in den drei Konfigurationen offen und eigenbelüftet (IC01, WP-II) sowie geschlossen mit Luft/Luft-Wärmetauscher (IC611, TEAAC) oder Luft/Wasser-Wärmetauscher (IC81, TEWAC) zur Verfügung. Die zweipoligen Motoren bis Baugröße IEC 560 sind mit Kugellagern ausgestattet, optional aber auch mit Gleitlagern erhältlich. Gleitlager stehen als Standard für größere zwei- und vier-polige Motoren zur Verfügung, bei Bedarf aber auch für die komplette W60-Reihe. Dank ihres modularen Aufbaus können Anwender den Motor mithilfe optionaler Erweiterungskomponenten wie Differenzdruckschalter (Luftkühlung), Leckwassermelder (Wasserkühlung), automatisches Schmiersystem (Wälzlager) oder Drehgeber individuell an ihre Anwendung anpassen.

Quelle: WEG

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Veröffentlicht von

Redaktion ANTRIEBSTECHNIK

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