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Turck wird 600-Millionen-Euro-Marke übertreffen

Turck wird 600-Millionen-Euro-Marke übertreffen

Der Automatisierungsspezialist Turck prognostiziert für das Geschäftsjahr 2017 eine Umsatzsteigerung von rund 15%. Der konsolidierte Gruppenumsatz dürfte den Erwartungen zufolge zum Jahresende die Marke von 600 Millionen Euro übertreffen. „2017 wird für uns das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte“, sagte Geschäftsführer Christian Wolf anlässlich der Jahrespressekonferenz in der Unternehmenszentrale in Mülheim an der Ruhr. Die Zahl der Mitarbeiter an allen Standorten weltweit ist von 4200 auf 4500 gestiegen. An den vier deutschen Standorten in Mülheim an der Ruhr, Halver, Beierfeld und Detmold beschäftigt das Unternehmen etwa 2050 Mitarbeiter. „In fast allen Regionen werden wir zweistellig wachsen“, so Wolf weiter. „Einen wesentlichen Anteil an dem Erfolg hat in diesem Jahr unsere US-amerikanische Landesgesellschaft, die – von einem hohen Umsatzniveau ausgehend – ein Wachstum von 22 Prozent auf ca. 275 Millionen US-Dollar erzielen wird. Ein vergleichbares Ergebnis werden wir auch in Südostasien und Australien erzielen. Besonders hervorzuheben ist China, denn in dieser Region können wir ein Rekordwachstum von derzeit 33% vermelden.“

„Mit der Unternehmensstrategie 2020 bauen wir auf regionale Nähe und weltweite Lösungskompetenz“, ergänzt Wolf, der mit der im Oktober abgeschlossenen Übernahme der ehemaligen kanadischen Vertretung nun eine weitere 100-Prozent-Landesgesellschaft in der Turck-Gruppe begrüßen kann. Verstärkte Lösungskompetenz im Software-, System- und Dienstleistungsgeschäft, das im Hinblick auf Industrie 4.0 von großer strategischer Bedeutung ist, verspricht man sich in Mülheim von der Übernahme seines finnischen RFID-Turnkey-Lösungspartners Vilant Systems. Das Unternehmen firmiert ab Januar 2018 unter dem Namen Turck Vilant Systems. Für 2018 kündigte Wolf unter anderem große Investitionsprojekte an den Produktionsstandorten in Mexiko und China an. In Osteuropa will Turck zudem eine neue Fertigung für die Anschlusstechniklösungen etablieren, um damit den europäischen Markt zu bedienen.

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Veröffentlicht von

Dirk Schaar

Ich bin seit mehr als 20 Jahren in Automatisierung und Antriebstechnik unterwegs, weil mich die Technik-Themen immer wieder faszinieren und begeistern. Ich möchte meine Entdeckungen, Erlebnisse und Recherchen gerne mit meinen Lesern teilen - informativ, tiefgreifend, spannend, menschlich, lesenswert und charmant.

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