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Smart plastics von Igus auf der HMI 2018

Smart plastics von Igus auf der HMI 2018

Machine Learning”, „Big Data” und „Industrie 4.0” – inzwischen verbergen sich hinter reinen Schlagworten längst reale Konzepte, mit denen Kunden von den zahlreichen Möglichkeiten der Digitalisierung profitieren. Durch intelligente Produkte wie die igus smart plastics können Unternehmen beispielsweise die Ausfallsicherheit ihrer Anlagen erhöhen, Wartungseinsätze präzise planen und dadurch Kosten sparen. Wie genau das geht, zeigt igus mit neuen Ideen auf der Hannover Messe 2018 in Halle 17.

Unter dem Begriff „isense“ hat igus seit 2016 eine Produktfamilie im Programm, bei denen unterschiedliche Sensoren und Überwachungsmodule die Kunststoff-Lösungen wie Energieketten, Leitungen, Linearführungen und Rundtischlager intelligent machen. Sie erfassen unter anderem im laufenden Betrieb den Verschleiß und geben Alarm, sobald eine Reparatur oder ein Austausch erforderlich ist. Durch die Vernetzung mittels igus Communication Modul (icom) ist die Online-Statusanzeige mit Alarmierungsmöglichkeit, zum Beispiel über PC, Tablet oder Smartphone ebenso möglich wie eine direkte Integration in die unternehmensweite Infrastruktur. Diese smart plastics sagen bereits heute die Lebensdauer in zahlreichen Kunden-Anwendungen voraus, wie etwa in der Automobilindustrie. Sie werden kontinuierlich in enger Abstimmung mit Kunden weiterentwickelt. Diese Neuheiten zeigt igus auf der Hannover Messe in Halle 17.

smart plastics lassen sich individuell integrieren

So sind beispielweise die verbesserten isense Module, die mittels Sensoren Daten der Energiekette, Leitung, Linearführung oder Rundtischlager erheben, mit einem seriellen Interface ausgestattet und lassen sich einfach im Schaltschrank integrieren. Ein Datenlogger erlaubt die Speicherung der Werte auf einer SD-Karte. Die gemessenen Daten verschiedener isense Systeme werden schließlich kabellos an das icom Modul gesendet, zusammengefasst und aufbereitet. Der Kunde hat dabei die Wahl aus verschiedenen Konzepten der Integration in die eigene Infrastruktur. So besteht die Möglichkeit, dass das icom die Daten der Sensoren an einen PC schickt oder die Daten über den Computer in die vorhandene Softwareumgebung und Intranetlösung integriert. Darüber hinaus ist eine Anbindung an das igus Datacenter möglich. In diesem Fall werden die Wartungsempfehlungen via Machine Learning und KI-Algorithmen ständig mit den Erfahrungen aus vielen laufenden Anwendungen, beispielsweise aus dem 2.750 Quadratmeter großen igus Testlabor, abgeglichen und präzisiert. „Bereits im Vorfeld können wir durch diese zahlreichen Tests, die in die Online-Lebensdauerrechnern einfließen, recht genau vorhersagen, wie lange beispielsweise eine e-kette in der jeweiligen Anwendung zuverlässig arbeitet“, stellt Richard Habering, Leiter des neu gegründeten Geschäftsbereich smart plastics bei igus heraus. „Durch die isense Komponenten erhält der Kunde zusätzliche Sicherheit durch ein permanentes Lebensdauer-Update. Denn es bezieht die jeweils aktuellen Umgebungsbedingungen der laufenden Anwendung mit ein. Gewartet und ausgetauscht wird nur dann, wenn es wirklich notwendig ist. Das spart Zeit und Instandhaltungskosten.“

Quelle: Igus

Veröffentlicht von

MK Krueger

Ob Industrie 4.0, Predictive Maintenance oder Condition Monitoring: Aktuelle Themen und Trends der Branche aufzugreifen, zu recherchieren und zu vermitteln – das ist es, was mich als Redakteurin der antriebstechnik so begeistert.

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