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Jetzt online: Neue SKF Website zum Wälzlager-Schadensmechanismus „White Etching Cracks“

Jetzt online: Neue SKF Website zum Wälzlager-Schadensmechanismus „White Etching Cracks“

Jetzt online: Neue SKF Website zum Wälzlager-Schadensmechanismus „White Etching Cracks“

Seit Jahrzehnten lässt sich die Lagerlebensdauer mit Hilfe bewährter Berechnungsmodelle gut prognostizieren. Die jüngsten Modelle beziehen immer mehr anwendungsspezifische Parameter mit ein und ermöglichen dadurch noch präzisere Vorhersagen. Doch selbst die modernsten Berechnungsverfahren sind derzeit nicht imstande, vorzeitige Ausfälle mit weiß anätzenden Rissen, so genannten „White Etching Cracks“, als Folge zuverlässig abzubilden. Was es mit diesem Ausfallmechanismus auf sich hat und welche Maßnahmen helfen, erläutert SKF nun auf einer eigens dafür geschaffenen Website.

White Etching Cracks (WECs) treten bei einigen Anwendungen auf. Betroffen sind unterschiedlichste Wälzlagerarten, z.B. in Papiermaschinen, stufenlos geregelten Antrieben, Schiffsantrieben, Brechergetrieben, Hubwerksantrieben, Windkraftanwendungen und Kraftfahrzeugen. Ihren Namen verdanken die WECs ihrem Erscheinungsbild: Dieses resultiert aus dem veränderten Stahlgefüge, wenn ein Mikroschliff poliert und geätzt wird. Die betreffenden Bereiche bestehen aus feinstem, nanokristallinem, karbidfreiem Ferrit, das unter dem Mikroskop – aufgrund der geringen Anätzung des Werkstoffs – weiß hervortritt.

Jetzt online: Neue SKF Website zum Wälzlager-Schadensmechanismus „White Etching Cracks“, SKF

Bild: SKF

Mittlerweile ist bekannt, dass WECs sowohl in normaler Wälzlagerermüdung, insbesondere bei größeren Lagern, als auch in Lagerfrühausfällen auftreten können. Das tückische an Frühausfällen dieser Art ist jedoch, dass sie nicht durch klassische Wälzkontaktermüdungsmechanismen hervorgerufen werden. Zwar kann die klassische Ermüdung mithilfe der bekannten Lagerlebensdauerberechnungsverfahren prognostiziert werden. Vorzeitige Ausfälle mit WECs hingegen lassen sich damit zurzeit noch nicht absehen. Umso schwieriger wird es, ihnen vorzubeugen.

Allerdings ist es im Rahmen der SKF Forschung und der intensiven Zusammenarbeit mit externen Forschungseinrichtungen sowie Anwendern aus vielen betroffenen Branchen gelungen, „Licht ins Dunkel“ zu bringen und diverse Möglichkeiten zur Verbesserung der Betriebszuverlässigkeit zu realisieren. Dazu gehört unter anderem eine spezielle, von SKF entwickelte Brünierung. Dabei handelt es sich um einen besonderen Oberflächenveredelungsprozess, der signifikante Leistungsverbesserungen zu akzeptablen Kosten bietet.

www.skf.com

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Veröffentlicht von

MK Krueger

Ob Industrie 4.0, Predictive Maintenance oder Condition Monitoring: Aktuelle Themen und Trends der Branche aufzugreifen, zu recherchieren und zu vermitteln – das ist es, was mich als Redakteurin der antriebstechnik so begeistert.

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