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Automobilzulieferer setzt auf Schwerlast-Linearsystem von Winkel

Automobilzulieferer setzt auf Schwerlast-Linearsystem von Winkel

Automobilzulieferer setzt auf Schwerlast-Linearsystem von Winkel

Die Winkel GmbH aus dem württembergischen Illingen, Spezialist für Systeme und Komponenten für die Linear- und Handhabungstechnik, hat einen bekannten Automobilzulieferer mit einem Mehrachs-Linearsystem ausgestattet. Die Dynamik-Linear-Einheit DLE eignet sich besonders für exakte Anwendungen und für das Umsetzen von schweren Lasten bis 1.250 Kilogramm – in diesem Fall von Autokarosserien. Das Linearsystem überzeugt dabei durch eine hohe Genauigkeit und Flexibilität.

Mehrachs-Linearsysteme kommen in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz, etwa in der Produktion oder in der Logistik. Zum Greifen, Heben, Drehen, Positionieren und Ablegen sind je nach Branche verschiedene Lösungen gefragt. In der Automobilbranche herrschen z. B. hohe Anforderungen an die Genauigkeit, die Traglast und die Fahrgeschwindigkeit. So auch bei einem bekannten österreichischen Entwicklungs- und Fertigungspartner für Automobilhersteller. Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst alle Prozesse der Automobilindustrie – von der Entwicklung bis zur Produktion, vom Konzept bis zum fertigen Fahrzeug.

Automobilzulieferer setzt auf Schwerlast-Linearsystem von Winkel

Die DLE überzeugt nicht nur durch ihre hohe Traglast, sondern auch durch Präzision und Dynamik. Damit können bis zu acht Karossen in der Stunde vom internen Transportgestell auf das Versand-Transportgestell umgesetzt werden (Bild: Winkel)

Hohe Positioniergenauigkeit auch bei schweren Lasten

Um lackierte Fahrzeugkarossen von dem in der Lackierung verwendeten internen Transportgestell auf das Gestell für den Versand umzusetzen, war das Unternehmen im vergangenen Jahr auf der Suche nach einem neuen Portalsystem. Dieses sollte nicht nur hohe Ansprüche in Sachen Positioniergenauigkeit erfüllen, sondern auch stabil und wartungsarm sein. Schon bald stieß der Automobilzulieferer auf den Spezialisten für die Linear- und Handhabungstechnik Winkel. Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich Schwerlast-Linearführung und verfügt über ein umfangreiches Portfolio an Mehrachs-Linearsystemen für unterschiedliche Einsatzbereiche. Darunter auch die Dynamik-Linear-Einheit DLE. „Unsere DLE ist der Sportwagen unter den Schwerlast-Linearsystemen. Sie eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen höchste Genauigkeit gefragt ist. Damit entspricht die DLE exakt den Ansprüchen, die gefordert waren“, erklärt Marc Goldfuss, der zuständige Projektleiter bei Winkel.

„Wir verfügen bereits über Erfahrung mit personensicheren Portalen für die Automobilindustrie. Zudem konnten wir mit unserer hohen Fachkompetenz schon während der Vertriebsphase überzeugen“, beschreibt Goldfuss. Ein weiterer Faktor, der bei der Entscheidungsfindung für Winkel sprach, war die kurze Lieferzeit. „Diese konnten wir auch bei dem Projekt verwirklichen: Die Bestellung der Anlage erfolgte Mitte August 2016. Geliefert haben wir sie Mitte November, und schon Anfang Januar 2017 ist sie in Betrieb gegangen. Von der Planung über die Realisierung bis zur Inbetriebnahme hat es somit kein halbes Jahr gedauert“, weiß Goldfuss.

 Durchsatz kann jederzeit erhöht werden

Die Tragfähigkeit der Lösung von Winkel liegt bei 1.250 kg. Das Linearsystem ist in Stahlprofilbauweise mit einer Kugelumlaufführung entwickelt worden. Die DLE überzeugt durch eine exakte Positioniergenauigkeit mit einer Wiederholgenauigkeit von bis zu 0,1 mm. „Wir haben in dem Portal 16 Antriebe verbaut. Diese treiben die zwölf einzeln steuerbaren Achsen an“, erklärt Goldfuss. Dadurch können die Mitarbeiter des Automobilzulieferers in der Stunde bis zu acht Karossen vom internen Transportgestell, auf dem sie lackiert werden – auch Lackskid genannt – ganz einfach auf das Versand-Transportgestell umsetzen. Damit werden die Karossen dann per Lkw oder Schiff an den Endmontagestandort in ein anderes Werk transportiert. Die Personensicherheit, beispielsweise bei Arbeiten unter einer schwebenden Last wie dem Entfernen von Bauteilen mittels Manipulatoren, ist mit der DLE jederzeit gegeben. Auch auf steigende Leistungsanforderungen ist das Mehrachsportal bestens vorbereitet: „Sollten sich die internen Abläufe in nächster Zeit verändern, könnte sich der Durchsatz pro Stunde erhöhen“, beschreibt Goldfuss. Die dafür nötige Dynamik bringt die DLE bereits mit. Bei Bedarf lässt sie sich leicht und flexibel an künftige Produktionssteigerungen angleichen.

Anpassungsfähig und wartungsarm

Ein weiterer Vorteil: Kommt es bei den Karossen zu einem Modellwechsel, sind an dem Portal nur geringe Änderungen notwendig. Das reduziert den Aufwand sowie teure Stillstandzeiten – und damit die Betriebskosten. Die Lösung überzeugt nicht nur durch ihre hohe Traglast, sondern auch durch Präzision und Dynamik. Sie erreicht eine Fahrgeschwindigkeit von 0,5 Metern in der Sekunde und beschleunigt mit bis zu 0,5 Metern in der Quadratsekunde. Die DLE hat aber noch weitere entscheidende Vorteile, weiß Goldfuss: „Das Schwerlast-Linear-System ist verformungssteif, stabil und wartungsarm. Das steigert die Verfügbarkeit, senkt die Instandhaltungskosten und sorgt für einen problemlosen Warenfluss bei der Produktion.“

www.winkel.de

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Veröffentlicht von

MK Krueger

Ob Industrie 4.0, Predictive Maintenance oder Condition Monitoring: Aktuelle Themen und Trends der Branche aufzugreifen, zu recherchieren und zu vermitteln – das ist es, was mich als Redakteurin der antriebstechnik so begeistert.

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