Schüssler Technik erfindet die Rollenlagerung neu

Schüssler Technik erfindet die Rollenlagerung neu

Rollenlagerungen für den Werkzeugmaschinenbau profitieren von den Konstruktionsmerkmalen der Metrologie–Lagerungen und deren pulsationsfreien, hochpoligen Synchronmotoren mit Restpulsationen unter 2 nm (Nanometer).

Dämpfungskonzepte mit Rollensortierungen von 20 – 50 nm Durchmesserdifferenzen erlauben Dämpfungen vergleichbar mit hydrostatischen Lagerungen. Die Rollenlagerung ist als integrierte Lagerung mit Wasserkühlung 20 +/- 0,1°C ohne Fügestellen ausgelegt. Das erlaubt eine Langzeitstabilität der Genauigkeit unter Produktionsbedingungen, was einen enormen Vorteil in Antrieben wie dem Werkstückspindelstock von Schleifmaschinen mit einer fünffachen Kippsteifigkeit gegenüber hydrostatischen Lagerungen gleicher Baugröße bedeutet.

Die eisenbehafteten Synchronmotoren mit 21 Polpaaren wurden speziell für Metrologie- und Werkzeugmaschinen–Antriebe entwickelt. Die minimalen radialen Motorkräfte garantieren eine absolute Verzugsfreiheit der Nanometer–Lagerung im Schleifprozess. Der radiale aufgebaute Motor stabilisiert die Lagerung im Bereich seines Nennmomentes, damit wird die Lagerung auch bei max. Schleifkräften radial nicht beeinflusst. Eine Zustellung von 0,1 µm- Schritten Schleifscheiben–Bewegung zum Schleifteil erlaubt auch eine vergleichbare Durchmesseränderung, dies ohne verlängerte Ausfunkzeit und unabhängig von den Schleifparametern, wie Kühlmitteldruck und Abrichtzustand der Schleifscheibe. Der Bediener wird von den Schleifparametern entkoppelt, eine Bedingung, um im 1µm-Durchmesserbereich zu schleifen.

Die Kombination aus pulsationsfreiem Antrieb und Lagerung aus der Metrologie erlaubt die Vermessung von Form – und Lageabweichungen des Schleifteiles direkt in der Maschine. Alle Rollen sind Triondur (INA)-beschichtet, in der Metrologie können die Rollenbahnen selektiv beschichtet werden, um über die Lebensdauer die Genauigkeit zu garantieren.

Die Gleichlaufgüte des Schleifteiles kann durch den Einsatz eines Messsystems mit 63 000 Inkrementen und einer entsprechend hohen Interpolation, weiter verbessert werden. Die Gleichlaufgüte des Schleifteiles unter Bearbeitungsbelastung (Schleifdruck) stellt somit den Erfolg beim Schleifen von 20 – 50 nm – Teilen sicher.

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Quelle: Schüssler Technik

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Redaktion ANTRIEBSTECHNIK

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