Die Safety-Steuerung SCP 211 von Sigmatek bietet nun einen Master für das Safety-Protokoll FSoE (Functional Safety over EtherCAT). Darüber können FSoE-Slave Devices verschiedener Hersteller in eine S-DIAS-Safety-Applikation eingebunden, sicher gesteuert und überwacht werden. Die Übertragung der Daten erfolgt wahlweise über EtherCAT oder VARAN.
Im grafischen Tool des Lasal Safety Designers kann die Safety-Steuerung als FSoE-Master konfiguriert und die Safety-Anwendung projektiert werden. Dazu werden die ESI-Dateien der FSoE-Slave-Devices eingelesen. Zur komfortablen Erstellung der Applikation stehen in der Bibliothek über 50 an PLCopen angelehnte Safety-Funktionsblöcke wie Not-Halt, Schutztürüberwachung, Muting, Zweihandbedienung, Interpolation und weitere zur Verfügung. Das Safety-Programm wird einmalig mit allen möglichen optionalen Modulen projektiert und lässt sich in der Folge beliebig zusammenstellen. Das heißt, es gibt ein Safety-Programm für alle Ausbaustufen einer Maschine.
Flexible funktionale Sicherheit ist ein wichtiger Bestandteil intelligenter Maschinendesigns. Mit S-DIAS Safety verfügt der Anwender über eine schlanke und wirtschaftliche Lösung, die höchste Zuverlässigkeit bei sicherheitsrelevanten Anwendungen (SIL 3, PL e, Kat. 4) gewährleistet. Die modulare S-DIAS Safety-Lösung umfasst neben der nur 25 mm breiten SCP 211 vielfältige Safety-I/O Module, die maßgeschneiderte Safety-Applikationen ermöglichen. S-DIAS Safety kann auch als Stand-Alone-Lösung eingesetzt werden. So ist es möglich, bestehende Anlagen einfach und bei Bedarf auch sukzessive, um Safety Funktionen zu erweitern.
Für Anwender ist durch die Erweiterung der SCP 211 um FSoE eine flexible und breite Implementierung sicherheitsrelevanter Funktionen von herstellerübergreifenden Sicherheitskomponenten möglich, sei es mit Steuerungen, Motion, Robotik, oder Fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF).
Sigmatek ist Aussteller auf der SPS 2025 (Halle 7, Stand 270).
Quelle: Sigmatek






