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Drehzahlsensor mit integriertem Temperatursensor

Drehzahlsensor mit integriertem Temperatursensor

Mit den beiden oben genannten Drehzahlsensor-Baureihen startetRheintachodie Integration einer Temperaturerfassung zusätzlich zur Drehzahlerfassung. Die Erweiterung auf andere Baureihen ist schon in der Realisierungsphase.

Beim ABZ-Sensor gehtRheintachonoch einen Schritt weiter: Die Erfassung von Drehrichtung und Position ist zusätzlich inkludiert. Für die Temperaturerfassung wird ein NTC-Temperaturelement mit folgenden Kenndaten eingesetzt: ± 1,5 °C über den gesamten Betriebsbereich, NTC 4,7 kOhm, ±1 % @ R25; B25/85-Wert: 3830 K. Anwendungs-/Kundenspezifisch kann die Erfassung natürlich auch mit anderen Komponenten realisiert werden.

In Abhängigkeit vom Einsatzgebiet, muss die Auswertung des Temperatursignals an die veränderte Einbausituation angepasst werden. Bei Hydraulikanwendung unterstützt die homogenisierende Wirkung der Hydraulikflüssigkeit. Bei Anwendung in Elektromotoren erfordert die Nutzung eines Temperatursignals im Drehzahlsensor deutlich mehr Anpassung, da die Einbauposition wesentlich andere Umgebungsbedingungen aufweist, als die übliche Einbauposition der Temperaturfühler.

Es bleibt aber der unbestreitbare Vorteil, mit einem Installationsvorgang mehrere Parameter gleichzeitig abzufragen. Die Kostenvorteile sind vielschichtig und beschränken sich nicht nur auf die Einbaukosten sondern auch auf den Verzicht auf die Anbringung weiterer Sensorzugänge.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Materialkosten: ein kompletter Sensor mit eigener Elektronik, eigenem Gehäuse und Anschlussinterface wird eingespart
  • Installationsaufwand: kompletter Entfall eines Installationsvorganges
  • Konstruktive Vereinfachung: Einsparung eines zusätzlichen Sensorzuganges. Mit allen möglichen positiven Nebeneffekten wie z.B. Erhöhung der Designfreiheit, Reduzierung Leckagepotential.

Wolfgang Sexauer, Vertriebsleiter: Die Idee ist auf den ersten Blick bestechend und wie jede gute Idee sehr logisch. Aber wie immer kann man durchaus sagen, dass die Tücke im Detail lag. Speziell auch im Hinblick auf die serienreife Umsetzung, galt es Herausforderungen zu überwinden. Aber jetzt sind die Produkte verfügbar und der Absatz entwickelt sich über den Erwartungen

Quelle: Rheintacho

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Veröffentlicht von

MK Krueger

Ob Industrie 4.0, Predictive Maintenance oder Condition Monitoring: Aktuelle Themen und Trends der Branche aufzugreifen, zu recherchieren und zu vermitteln – das ist es, was mich als Redakteurin der antriebstechnik so begeistert.

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