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Nord: 30 Jahre Erfahrung, Kompetenz und Innovationen

Nord: 30 Jahre Erfahrung, Kompetenz und Innovationen

Antriebslösungen von Nord Drivesystems zeichnen sich neben Qualität und Zuverlässigkeit auch durch eine hohe Fertigungstiefe aus: Alle qualitätsbestimmenden Komponenten stellt der Antriebsspezialist in eigenen Werken her. So startete Nord Anfang der 1980er Jahre im niedersächsischen Aurich mit der Produktion elektronischer Antriebstechnik. Im Laufe der Jahre wurde das Portfolio an Umrichtern, Motorstartern und Elektronik stetig erweitert und umfasst inzwischen elektronische Antriebstechnik bis 160 kW. Auch der Produktionsstandort wurde kontinuierlich vergrößert. Heute beschäftigt Nord Electronic Drivesystems GmbH 130 Mitarbeiter und produziert auf einer Fläche von 5.000 m2 mehr als 100.000 Einheiten pro Jahr.

Ausbau der Kapazitäten für die Serienproduktion des Nordac Link

Ob Seriengeräte, individuell konfigurierbare Produkte oder Einzelanfertigungen – die automatisierte und flexible Produktionsstruktur in Aurich erlaubt es, jede Auftragsgröße gleichermaßen auszuführen. Auch Losgröße 1 ist ohne weiteren Rüstaufwand realisierbar. Denn die Nachfrage nach individuellen Anpassungen nimmt immer weiter zu und der bereits jetzt hohe Anteil kundenspezifischer Geräte wächst stetig. Für einen weiteren Anstieg sorgte 2017 die Einführung des Feldverteilers Nordac Link. Die Antriebssteuerung für die flexible dezentrale Installation ist je nach Anforderung und Anwendung frei konfigurierbar und bietet damit mehr Möglichkeiten zur Individualisierung als die bisherigen Produkte. Für die Produktion der Baureihe wurde im vergangenen Jahr eigens eine neue Montagelinie in Betrieb genommen sowie die Produktionsfläche um 400 m2 und die Lagerfläche um 1.000 m2 erweitert.

Schnell und effizient sein

Nicht nur bei den Produkten setzt Nord auf modernste Technologien, auch die Fertigungstechnik ist auf dem neuesten Stand. Das Ziel: maximale Effizienz und Schnelligkeit, eine schlanke Logistikkette sowie eine weitestgehend papierlose Fertigung. Der komplette Produktionsprozess wird über einen zentralen Auftrag gesteuert. Jedes Packstück erhält am Wareneingang einen 2D-Code und kann so bis zur Verwendung lückenlos verfolgt werden. Das Automatische Kleinteilelager (AKL) mit 2.000 sechsfach segmentierten Behältern ist zentral in die Produktionsabläufe integriert und dient nicht nur als Komponentenlager, sondern auch für halbfertige Produkte. Nach dem SMD-Bereich gehen die bestückten Baugruppen wieder zurück ins AKL und werden von dort für die weitere THT-Bearbeitung entnommen. So wird ein automatisches FIFO-Verfahren (First In – First Out) innerhalb des Produktionsprozesses realisiert. Da so gut wie alle Produkte direkt auf Kundenauftrag produziert werden, braucht es nur wenig Produktionsvorlauf und Puffer im Lager. Eine umfangreiche und akribisch genaue Qualitätskontrolle garantieren die Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte.

Nord arbeitet kontinuierlich daran, die Prozesse noch effizienter zu gestalten. So ist für den Transport von der Warenannahme bis um AKL seit einem Jahr ein autonomes führerloses Transportsystem (FTS) im Einsatz. Ziel für 2018 ist außerdem, den Automatisierungsgrad der THT-Fertigung (Through Hole Technology = Durchsteckmontage) auf das Niveau des SMD-Bereichs zu heben. Darüber hinaus plant NORD, auch den Bestellvorgang weiter zu digitalisieren und zu vereinfachen, sodass der Kunde sein Gerät komplett selber konfigurieren kann.

Quelle: Nord Drivesystems

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Veröffentlicht von

MK Krueger

Ob Industrie 4.0, Predictive Maintenance oder Condition Monitoring: Aktuelle Themen und Trends der Branche aufzugreifen, zu recherchieren und zu vermitteln – das ist es, was mich als Redakteurin der antriebstechnik so begeistert.

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