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Motor Scan: Vorbeugende Instandhaltung von Elektromotoren

Motor Scan: Vorbeugende Instandhaltung von Elektromotoren

WEG stellt auf der diesjährigen Achema zum ersten Mal in Deutschland den neuen WEG-Motor-Scan vor. Diese Technologie, die ganz einfach per Montageklemme am Motor als Retrofit befestigt werden kann, ermöglicht auf kosteneffiziente Weise die Echtzeit-Überwachung von Elektromotoren über eine intelligente Geräte-App. Auf Basis der ausgelesenen Betriebsdaten können Instandhalter vorbeugende bzw. vorausschauende Wartungsmaßnahmen planen. Dies trägt zu einer verlängerten Lebensdauer der Motoren und einer erhöhten Anlagenverfügbarkeit bei. In Halle 9, Stand B13 präsentiert WEG zudem eine Auswahl an energieeffizienten Motoren und Automatisierungskomponenten für die Prozessindustrie. Zu den Highlights zählt hier die Weiterentwicklung der explosionsgeschützten Asynchronmotoren der Baureihe W22Xd, die der Antriebsspezialist, obwohl von der EU-Motorenrichtlinie nicht gefordert, bis Energieeffizienzklasse IE4 zur Verfügung stellt. Ebenfalls neu sind die ATEX-zertifizierten, Getriebemotoren der WG20-Reihe für die Zonen 2 (Gas) bzw. 22 (Staub).

„WEG konzentriert sich im Bereich Industrie 4.0 und vernetzter Antriebstechnik auf Technologien, die den Anwendern zu vertretbaren Kosten direkten Mehrwert bieten. Der WEG Motor Scan erfüllt genau diese Anforderungen“, sagt Wilmar Henning Geschäftsführer von WEG Deutschland. „Bei der Entwicklung des Motor Scans hat WEG vor allem an Ingenieure und Techniker gedacht, die den Zustand der installierten Motoren überwachen müssen, um eine stetige Verfügbarkeit und hohe Prozesseffizienz zu gewährleisten. Durch die Echtzeit-Überwachung kann Motor Scan Problemen und Ausfällen vorbeugen, bevor der Ernstfall eintritt. Auf diese Weise können Anwender Kosten senken, die Profitabilität ihrer Maschinen und Anlagen verbessern sowie Ressourcen effizienter nutzen.“

Seit dem 1. Januar 2017 schreibt die EU-Motorenrichtlinie (640/2009/EC) vor, dass neue Standardasynchronmotoren mit einer Nennausgangsleistung von 0,75 bis 375 kW mindestens die Energieeffizienzklasse IE3 beziehungsweise IE2 mit elektronischer Drehzahlregelung aufweisen müssen. Für Motoren mit Nennausgangsleistungen von 7,5 bis 375 kW gilt dies bereits seit 2015. Spezialanwendungen wie explosionsgeschützte Motoren sind von der Effizienz-Regelung jedoch bislang ausgenommen. „WEG bietet die explosionsgeschützten Asynchronmotoren der Baureihe W22Xd für die genannten Leistungsbereiche freiwillig nach 640/2009/EC bis zur Energieeffizienzklasse IE4 in der günstigen Asynchrontechnik an. Damit gehört diese Baureihe, der zuverlässigen Ex-Schutz mit maximalem Wirkungsgrad kombiniert, derzeit zu den energieeffizientesten und preislich attraktivsten seiner Art am Markt“ ergänzt Wilmar Henning.

Darüber hinaus wurden die WG20-Getriebemotoren weiterentwickelt und entsprechend der Richtlinie 94/9/EG bzw. 2014/34/EU für die Zonen 2 (Gas) bzw. 22 (Staub) zertifiziert. Bisher wurden explosionsgeschützte Getriebemotoren im WEG-Konzern durch den Anbau von IEC-Adaptern mit darauf installierten Motoren in Flanschanbauform (B5) realisiert. Durch den Direktanbau des Motors wird der Wirkungsgrad verbessert und der Getriebemotor selbst maßlich kürzer und somit platzsparender. Zudem verkürzen sich die Lieferzeiten da die Motoren ständig vorrätig sind und im Auftragsfall schnell für den Einsatz im jeweiligen Ex-Bereich angepasst werden können. Unter Einhaltung vorgegebener Antriebsparameter lassen sich die Motoren auch mit Frequenzumrichter betreiben. Derzeit sind die explosionsgeschützten WG20-Getriebemotoren für Ausgangsleistungen von 0,12 bis 30 kW verfügbar, mit der laufenden Erweiterung der WG20 Getriebemotoren bis 18.000 Nm werden auch die explosionsgeschützten Getriebemotoren für den gesamten Leistungsbereich bis 75 kW in naher Zukunft zur Verfügung stehen.

Quelle: WEG

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Veröffentlicht von

MK Krueger

Ob Industrie 4.0, Predictive Maintenance oder Condition Monitoring: Aktuelle Themen und Trends der Branche aufzugreifen, zu recherchieren und zu vermitteln – das ist es, was mich als Redakteurin der antriebstechnik so begeistert.

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