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Mayr Antriebstechnik: Fluidfreie Sicherheitsbremsen

Mayr Antriebstechnik: Fluidfreie Sicherheitsbremsen

Mayr Antriebstechnik: Fluidfreie Sicherheitsbremsen

Roba-linearstop Sicherheitsbremsen für vertikale Achsen gewährleisten in Maschinen und Anlagen zuverlässigen Schutz für Personen und Material. Für Anwendungsfälle, wo keine Kompressoren beziehungsweise Aggregate für Druckluft oder Ölhydraulik zur Verfügung stehen bzw. nicht gewünscht sind, hat Mayr Antriebstechnik eine elektromagnetische Ausführung der bewährten Linearbremsen-Baureihe entwickelt. Gerade in der Medizintechnik oder Lebensmittelindustrie sorgt die fluidfreie Version für eine saubere Bremslösung.

Roba-linearstop Bremsen sind dafür konzipiert, schwerkraftbelastete Vertikalachsen abzusichern. Bei Stromausfall oder Not-Aus halten sie die Achsen zuverlässig in jeder beliebigen Position und schützen so Personen und Material vor Schäden. Für Anwendungen, in denen keine Kompressoren beziehungsweise Aggregate für Druckluft oder Ölhydraulik zur Verfügung stehen bzw. unerwünscht sind, wie zum Beispiel in der Medizintechnik, der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie, wo hohe Hygienestandards gefordert werden, hat MayrAntriebstechnik die fluidfreie elektromagnetische Version der Roba-linearstop Sicherheitsbremse entwickelt. Die elektrischen Leitungen lassen sich kostengünstig und leicht verlegen, teure Komponenten wie Wegeventile, Schnellentlüftungsventile und Druckschläuche bzw. Rohrleitungen entfallen. Wo dagegen bereits ein Pneumatiknetz oder Hydrauliksystem installiert ist, können Anwender – passend zum jeweiligen Anwendungsfall – auf die bewährten pneumatischen oder hydraulischen Ausführungen der Linearbremse zurückgreifen. Alle drei Bremsenausführungen der Baureihe arbeiten nach dem Fail-Safe-Prinzip, das heißt, sie sind im energielosen Zustand geschlossen. Die Bremskraft wird durch Druckfedern erzeugt.

Mayr: Fluidfreie Sicherheitsbremsen, Die Bremse kann einfach und ohne aufwändige Einstellarbeiten auch in bereits bestehende Maschinen- und Anlagenkonstruktionen integriert werden. Sie wirkt auf eine separate Bremsstange und klemmt diese positionsgenau und spielfrei. (Bild: Mayr Antriebstechnik)

Die Bremse kann einfach und ohne aufwändige Einstellarbeiten auch in bereits bestehende Maschinen- und Anlagenkonstruktionen integriert werden. Sie wirkt auf eine separate Bremsstange und klemmt diese positionsgenau und spielfrei. (Bild: Mayr Antriebstechnik)

Spielfreie Kraftübertragung

Als kompakte Bremseinheit kann die Roba-linearstop einfach, schnell und ohne aufwändige Einstellarbeiten auch in bereits bestehende Maschinen- und Anlagenkonstruktionen integriert werden. Sie wirkt auf eine separate Bremsstange. Diese Stange verschiebt sich beim Verfahren axial in der Sicherheitsbremse. Wenn die Bremse schließt, wird die Bremsstange spielfrei gehalten. Die Roba-linearstop arbeitet ohne selbst verstärkende Keilwirkung und wirkt damit in beide Bewegungsrichtungen. Durch die Krafterzeugung ohne Keilwirkung und die sehr kurze Reaktionszeit sackt die Achse beim Schließen nicht ab. Darüber hinaus muss die Klemmung zum Lüften der Bremse nicht freigefahren werden.

Geprüfte Qualität

Die heute auf dem Markt verfügbaren Linearbremsen fungieren meist als statische Klemmeinheiten und sind dafür konzipiert, die Achsen im Stillstand zu halten. Personen können sich jedoch auch während der Inbetriebnahme, der Wartung oder sogar während des Produktionsprozesses unter schwebenden Lasten aufhalten, ohne dass zuvor die Lastübergabe auf die mechanische Linearbremse erfolgt ist. Kommt es in diesen Betriebszuständen zu einem Komplettausfall des Antriebs, ist die Linearbremse allein für das sichere Verzögern der Last verantwortlich. Deshalb sind die Roba-linearstop Sicherheitsbremsen mehr als nur Klemmeinheiten. Sie sind so ausgelegt, dass sie die Last sicher halten und darüber hinaus auch für Notbremsungen geeignet sind. Bevor eine Bremse das Werk von Mayr Antriebstechnik in Mauerstetten verlässt, wird die geforderte Kraft mit entsprechender Sicherheit eingestellt. Dieser Wert wird geprüft und dokumentiert und ist somit jeder Seriennummer nachvollziehbar zugeordnet. Um dies zu ermöglichen verfügt das Unternehmen über vielfältige, moderne Prüfmöglichkeiten und kann auf jahrzehntelange Erfahrung in Entwicklung und Konstruktion zurückgreifen. Die elektronische Datenbank, in der die Messwerte zusammen mit den dazugehörigen Seriennummern des Produkts archiviert werden, gewährleistet eine 100 % Rückverfolgbarkeit.

www.mayr.com

Veröffentlicht von

MK Krueger

Ob Industrie 4.0, Predictive Maintenance oder Condition Monitoring: Aktuelle Themen und Trends der Branche aufzugreifen, zu recherchieren und zu vermitteln – das ist es, was mich als Redakteurin der antriebstechnik so begeistert.

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