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Dezentralisierung von Kollmorgen: effizient, kompakt und modular

Dezentralisierung von Kollmorgen: effizient, kompakt und modular

Dezentralisierung von Kollmorgen: effizient, kompakt und modular

Die Schmalbahn-Druckmaschine bietet optimierte Rentabilitäts-Voraussetzungen, wenn
es um die Bedruckung von Etiketten und flexiblen Verpackungen und Materialien geht. Die XFlex X5
garantiert eine hohe Druckqualität auf jedem Material.

Bereits im Jahr 1963 wurden quasi über Nacht die ersten Taschentuch- und Etikettenmaschinen gebaut. Omet umfasst heute eine Gruppe aus fünf
Unternehmen und widmet sich in erster Linie der Entwicklung und Konstruktion von Druck- und Converting-Maschinen für Etiketten, flexible Verpackungen und Papierservietten.

Die Unternehmensgruppe Omet Printing Division befasst sich mit der Produktion von Druckmaschinen, bei
denen Schmal- und Mittelbanddruckverfahren kombiniert werden. Diese Maschinen zeichnen sich durch die
flexiblen Einsatzmöglichkeiten im Betrieb aus, überzeugen mit ihrer Produktionseffizienz bei jeder
Auflagenhöhe, ihrer Vielseitigkeit hinsichtlich der zu bedruckenden Materialien und lassen sich durch
modifizierbare Einstellungsoptionen individuell an die Kundenbedürfnisse anpassen. Aufgrund jahrzehntelanger
Erfahrung und den Innovationen auf dem Markt bieten die Maschinen von Omet eine ideale Kombination
aus Benutzerfreundlichkeit, geringen Ausschussraten, die Möglichkeit eines schnellen
Arbeitswechsels sowie effizientes und zuverlässiges Zeitmanagement. Was mit Maschinen von Omet
bedruckt wird? Etiketten jeglicher Art, Plastikfolien, Klappkarten und Sonderanfertigungen.
Das Unternehmen mit Sitz in Lecco hat sich im Laufe der Jahre eine führende Rolle auf dem Weltmarkt
erarbeitet und kann sich mit über 1.600 verkauften Anlagen auf allen Kontinenten rühmen. Der Kundenkreis
reicht von kleinen Druckereien bis zu Etikettendruckereien großer multinationaler Unternehmen, die flexible
Verpackungen fertigen und bedrucken.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit zwischen Omet und Kollmorgen?

Im Jahr 2014 beschließt Omet die Entwicklung und Produktion einer zweiten Maschinengeneration. Mit einem
anspruchsvollen Benchmarking wird die Suche nach dem perfekten Partner gestartet, verschiedene
potenzielle Lieferanten werden einbezogen.
Schließlich entscheidet sich das norditalienische Unternehmen für Kollmorgen, einen Anbieter, der nicht nur
die komplette Bandbreite der Bedürfnisse abdeckt, sondern auch technologische Innovationen mitbringt. Das
erste gemeinsame Projekt ist eine neuartige Maschine, die sich in Sachen Druckqualität und Flexibilität
zwischen der mechanischen Lösung des Modells X4 und der komplett servogesteuerten Serie X6 einreiht.
Ausschlaggebende Ziele der Zusammenarbeit bestanden außerdem in der Verkleinerung des Umfangs der
Schaltschränke, der Reduzierung von Verkabelungen, einer modularen Maschinenproduktion, einer
Feldbus-Standardisierung und einer generellen Komponentenreduzierung, ohne dabei wichtige Themen wie
Energieeinsparung und Druckpräzision zu vernachlässigen.
Eine weitere Herausforderung bei der Entwicklung neuer Maschinen lag in der Beibehaltung der bereits
vorhandenen Automatisierungssoftware bzw. Abänderungen mit nur minimalen Auswirkungen auf die
strengen Time-to-Market-Vorgaben und die Kosten im Bereich F&E – grundlegende Voraussetzungen für
den Erfolg des Projekts und dafür, dass die Anforderungen durch den stetig wachsenden Wettbewerbsdruck
und immer anspruchsvollere Kunden erfüllt werden konnten.
„Kollmorgen hat gegenüber Omet nicht nur die umfassende Abdeckung der Bedürfnisse garantiert,
sondern außerdem die neue Direct-Drive-Motorenreihe eingeführt, wodurch Zahnstreifen vermieden
werden“, erklärt Fabio Massari, Senior Sales & Key Account Manager von Kollmorgen Italien. „So konnte
die Umsetzung einer innovativen Hybrid- bzw. einer halbmotorisierten Maschine realisiert werden. Zudem
konnte Omet in der Bauteilproduktion hinsichtlich Steuerung und Sicherheit weitere Optimierungen erzielen:
Die Größe der Schaltschränke wurde maßgeblich reduziert, die Kabellängen wurden um etwa 70 Prozent
verringert.“

Kollmorgen, Omet, Cartridge Direct-Drive DDR-Servomotoren und AKD-N Servoverstärker, XFlex X5

„Omet ist ein globales Unternehmen und hat mit Kollmorgen einen global agierenden Partner gewählt“, Fabio Massari, Senior Sales & Key Account Manager von Kollmorgen Italien (Bild: Kollmorgen).

Mit dem Einsatz von AKD-N-Servoverstärkern, Cartridge Direct-Drive DDR-Motoren und KSM
Sicherheitsmodulen reagiert der Experte für Motion Control in vollem Umfang auf die Anforderungen
hinsichtlich Effizienz, Kompaktheit, Modularität und Sicherheit.

Cartridge Direct-Drive DDR-Servomotoren und AKD-N Servoverstärker

Um die mechanische Kinematik zu reduzieren bzw. zu eliminieren, wurden Direct Drive Cartridge DDR
Servomotoren und entsprechende AKD-N Antriebe eingesetzt. Die CDDR-Motoren ermöglichen eine
direkte Bewegungssteuerung ohne Einsatz von mechanischen Getrieben, sodass die Häufigkeit von
Wartung und Austausch verringert wird. Das Präzisionsniveau der gesamten Maschine bleibt dabei konstant.
Die Motoren lassen sich im Handumdrehen einbauen, ermöglichen ein verringertes Rastmoment und
verfügen über einen integrierten Sinus-Encoder mit hochaufgelöster Rückführung und Dauerdrehmoment
von bis zu 510 Nm.
Der dezentrale AKD-N-Servoverstärker ist Kollmorgens wirkungsvolle Lösung, um auf einfache Art und
Weise effizientere Maschinen zu entwickeln, die innovative Technologie und Performance
vereinen und dabei wenig Platz beanspruchen. Dank des robusten Aufbaus und der Schutzart IP 67
können die dezentralen AKD-N-Servoregler von Kollmorgen in unmittelbarer Motornähe verbaut werden,
was kleinere Kabeltrassen und platzsparende Schaltschränke möglich macht. Einkabel-Anschluss, freie
Motorenwahl, Einbau an der geeignetsten Stelle und eine breite Palette an Funktionen: Durch den Einsatz
von dezentralen AKD-N-Servoreglern können auch komplexe Motion Control-Strukturen entwickelt werden,
die auf der Basis von EtherCAT-Feldbussen funktionieren. Ein solches System bietet alles, was für
Entwicklung und Design einer neuen Maschinengeneration notwendig ist, ohne dabei die schlichte Effizienz
zu mindern. Das Hybridkabel mit einem Durchmesser von nur 11 Millimetern (patentiertes System) vereint
Versorgung, Sicherheit (STO) und EtherCAT-Feldbus. Zusätzlich optimiert wurden Leistung,
Bremssteuerung und Feedback durch die schlichte Motorverbindung mit nur einem Kabel. Auf diese Art und
Weise können über 80 % der Verkabelung in der Maschine eingespart werden.

www.kollmorgen.com

Veröffentlicht von

MK Krueger

Ob Industrie 4.0, Predictive Maintenance oder Condition Monitoring: Aktuelle Themen und Trends der Branche aufzugreifen, zu recherchieren und zu vermitteln – das ist es, was mich als Redakteurin der antriebstechnik so begeistert.

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