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Faulhaber: Kleinantriebe mit BiSS

Faulhaber: Kleinantriebe mit BiSS

Die bidirektionale Sensor-Schnittstelle BiSS hat sich als weltweiter Open-Source-Standard in der Antriebstechnik etabliert. Das Einsatzspektrum reicht von Motorfeedback und Servoantrieben über Motion Controller und Positionsgeber bis hin zu Fertigungsrobotik und CNC-Maschinen. Der Antriebsspezialist Faulhaber beschäftigt sich seit den Anfängen aktiv mit der Open-Source-Schnittstelle. Miniaturisierte Antriebe, deren Encoder über BiSS-C mit den entsprechenden Motion Controllern kommunizieren, sind schon seit Jahren erfolgreich im Einsatz. Konsequenterweise gehörte der Antriebsspezialist deshalb auch im September 2017 zu den Gründungsmitgliedern des BiSS Association e.V.

Robust und zukunftssicher

Für absolute Messsysteme bietet BiSS als digitale und bidirektionale Schnittstelle gleich mehrere Vorteile: Durch ihre hohe Übertragungsrate eignet sie sich besonders gut für dynamische Achsen mit hohen Beschleunigungen und für eine gleichmäßige Geschwindigkeitsregelung bei großer Positioniergenauigkeit. Da das BiSS-Interface die Schnittstellensignale differentiell überträgt, wird eine hohe Übertragungssicherheit erreicht. Außerdem lässt sich die standardisierte Schnittstelle kosteneffizient in Anwendungen implementieren, weil keine Lizenzgebühren anfallen. Entscheidend für den Hersteller von Kleinstantrieben ist aber auch, dass sich die kompakten Chips selbst bei miniaturisierten Absolutwertgebern gut integrieren lassen. Bereits 2010 kam beispielsweise der magnetische Absolutencoder AES auf den Markt, der speziell auf den Einsatz an bürstenlosen DC-Kleinmotoren abgestimmt ist. Mit der Serie AESM folgten 2013 dann besonders kompakte Absolutencoder die selbst an miniaturisierten bürstenlosen DC-Antrieben mit lediglich 8 mm Durchmesser Platz finden (Bild).  Für die Zukunft bietet die neue Übertragungstechnik BiSS Line in 1-Kabel Technologie weiteres Potential zur Miniaturisierung. Damit werden nur noch 2 anstatt 8 Signale für die Sensorschnittstelle benötigt und es können auch Daten weiterer Sensoren, wie zum Beispiel in der Anwendung integrierter Temperatursensoren, übertragen werden.

Quelle: Faulhaber

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Veröffentlicht von

MK Krueger

Ob Industrie 4.0, Predictive Maintenance oder Condition Monitoring: Aktuelle Themen und Trends der Branche aufzugreifen, zu recherchieren und zu vermitteln – das ist es, was mich als Redakteurin der antriebstechnik so begeistert.

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