Hier klicken!

Select Page

E4.1 Baukasten von igus nochmals erweitert

E4.1 Baukasten von igus nochmals erweitert

Der motion plastics Spezialist igus hat den Standard-Baukasten der Energiekettenserie E4.1 um neue Rollen-Kettenglieder erweitert. Das macht es Anwendern besonders einfach, von gleitenden Energiekettensystemen auf rollende umzusteigen – die Rollen-Kettenglieder sind komplett kompatibel mit dem gesamten Baukasten der E4.1 Serie. So lassen sich z. B. Hallenportale in der Werkzeugmaschinenindustrie einfach umrüsten, um höherer Dynamik standzuhalten und gleichzeitig bis zu 57 % Antriebsenergie einzusparen.

Auf Verfahrwegen zwischen zehn und 50 Metern werden Energieketten in der Regel gleitend bewegt. Die Anforderungen an die Systeme werden jedoch immer höher – so steigen Dynamik und bewegte Lasten der Systeme kontinuierlich, und das teilweise auch bei bereits bestehenden Systemen. Wenn zum Beispiel die Taktzahlen von Anlagen im Nachhinein erhöht werden und Energieketten dadurch schneller bewegt werden, können gleitende Systeme möglicherweise an ihre physikalischen Grenzen stoßen. Aus diesem Grund hat der motion plastics Spezialist igus den Standardbaukasten der e-ketten Serie E4.1 um Rollen-Energiekettenglieder erweitert. „Die neu entwickelten Rollen-Kettenglieder sind homogen geteilt, die Rolle sitzt in der Mitte des Gliedes“, erklärt Michael Blaß, Prokurist e-kettensysteme bei igus. „Dadurch besitzen alle Kettenglieder effektiv die gleiche Teilung, was für mehr Laufruhe des Systems sorgt.“ Dazu tragen vor allem auch die neu entwickelten Rollen mit Hohlform bei, die durch eine Kombination aus neuer Geometrie und Werkstoffentwicklung deutlich weniger Vibrationen und Geräusche entwickeln, wenn sie übereinander abrollen. Hier haben die igus Ingenieure in vielen Versuchen über Jahre hinweg die optimale Lösung gefunden, mit der Anwendungen von 6 m/s sicher und problemlos verfahren werden können. Um die Geräusche beim Verfahren weiter zu verringern, verfügen die Rollen-Kettenglieder über kleine ‚Rampen‘ vor und hinter den Rollen, wodurch harte Schläge vermieden werden, wenn das Obertrum der Ketten auf dem Untertrum abrollt. Die Rollen sind keine zusätzlichen verlierbaren Anbauteile, sondern sind platzsparend und sicher in den Kettengliedern integriert.

Der „Alleskönner-Baukasten“ für vielfältigste Applikationen

Die neuen Rollen-Kettenglieder im umfassenden E4.1 Baukasten ermöglichen es Anwendern, ohne konstruktiven Umbau ihrer Anlage von gleitenden auf rollende Energiekettensysteme umzurüsten und dadurch erheblich Antriebsenergie einzusparen. So können nach wie vor die gleichen Rinnensysteme, Innenaufteilungssegmente und Anschlusselemente eingesetzt werden. Dank des modularen Aufbaus der Serie sind verschiedenste Größenvarianten und Bauformen möglich. Es werden keine Adapter-Kettenglieder benötigt. Die Rollen-Kettenglieder können auf der linken und rechten Kettenseite verbaut werden, was die Montage erleichtert.

Die Innenkontur sämtlicher Kettenglieder der Serie E4.1 ist glatt, die Öffnungsstege und Deckel sind leicht abgerundet, wodurch die Leitungen schonend geführt werden. Gleichzeitig sind E4.1 Ketten von igus sehr robust und für anspruchsvolle sowie sehr hohe Belastungen konzipiert. Von Werkzeugmaschinenhallen bis zu Hafenkranen lassen sie sich damit in verschiedensten Anwendungen und Branchen einsetzen. Mit den isense Produkten für vorausschauende und planbare Sicherheit lassen sich darüber hinaus ungeplante Anlagenstillstände vermeiden.

 www.igus.de

Veröffentlicht von

MK Krueger

Ob Industrie 4.0, Predictive Maintenance oder Condition Monitoring: Aktuelle Themen und Trends der Branche aufzugreifen, zu recherchieren und zu vermitteln – das ist es, was mich als Redakteurin der antriebstechnik so begeistert.

Anzeige

Bevorstehende Veranstaltungen

Feb
5
Mo
ganztägig Getriebeschmierung @ TAE Esslingen
Getriebeschmierung @ TAE Esslingen
Feb 5 – Feb 7 ganztägig
Das Bestreben des Konstrukteurs von Getrieben muss stets auf das Ziel gerichtet sein, bereits bei der Auslegung, Konstruktion und Fertigung den Nachdruck auf eine langzeitige Betriebssicherheit zu legen. Ein Getriebe kann als tribologische Funktionsgruppe angesehen[...]
Feb
8
Do
ganztägig Höherwertige Methoden der Stirnr... @ FVA GmbH
Höherwertige Methoden der Stirnr... @ FVA GmbH
Feb 8 – Feb 9 ganztägig
Höherwertige Methoden der Stirnradgetriebeberechnung @ FVA GmbH
  Die Verzahnungstragfähigkeit von Stirnrädern wird in heutigen Auslegungen als selbstverständlich erachtet. Trotzdem wird immer höhere Leistungsdichte durch höhere Drehmomentübertragung in kleinerem Bauraum gefordert. Diese Anforderungen hohe Betriebssicherheit bei höchster Leistungsdichte lassen sich mit Standardberechnungsverfahren[...]
Feb
27
Di
ganztägig Zahnradschäden und deren Einflus... @ FVA GmbH
Zahnradschäden und deren Einflus... @ FVA GmbH
Feb 27 – Feb 28 ganztägig
Zahnradschäden und deren Einflussgrößen @ FVA GmbH
  Zur Anpassung von Drehzahl und Drehmoment von Antriebs- und Abtriebsmaschinen werden Getriebe eingesetzt, mit Zahnrädern als den zentralen Maschinenelementen. Sie sollen ihren Dienst geräuscharm, wartungsarm und vor allem schadensfrei über die Lebensdauer der Maschine[...]

Anzeige

Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Verbinden

Folge uns Folge uns
Facebook Twitter
Folge uns Folge uns
YouTube Google+
Folge uns
Induux
Translate »
 
Share This

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren Mehr erfahren

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen