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Designer Karl Oskar Blase im Alter von 91 Jahren verstorben

Designer Karl Oskar Blase im Alter von 91 Jahren verstorben

Designer Karl Oskar Blase im Alter von 91 Jahren verstorben

Karl Oskar Blase

Karl Oskar Blase auf der Baustelle des Igus Werksgeländes. (Bild: Igus)

Der renommierte Designer und Kunstprofessor Karl Oskar Blase starb Ende Dezember 2016 im Alter von 91 Jahren in Kassel. Blase war wegweisend auf vielen künstlerischen Gebieten, von der Gestaltung der Kasseler documenta bis hin zum Designauftritt der von seinem Bruder Günter Blase gegründeten Firma Igus.

Karl Oskar Blase wurde 1925 in Köln geboren und studierte Grafik und Malerei in Wuppertal. Von 1966 bis 1992 hatte er die Professur für Kunst und Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel inne. Der preisgekrönte Künstler zeichnete als bedeutender Vertreter der „Kasseler Schule der Plakatkunst, Buch- und Zeitschriftengrafik“ mehr als 50 Briefmarken für die Deutsche Bundespost, für die er weltweit große Anerkennung erhielt. 1988 wurde Blase Mitglied im Kunstbeirat des Bundesministerium für Post und Telekommunikation, der über die Gestaltung der Marken entscheidet. Für sein Wirken als Grafiker, Künstler und Gestalter erhielt er im Jahr 1998 das Bundesverdienstkreuz. Das Erscheinungsbild der weltbekannten Kunstaustellung documenta in Kassel prägte Karl Oskar Blase in Form von Plakaten, Signets, Katalogen und Videodokumentationen wesentlich mit. Im Gründungsjahr 1964 gestaltete Karl Oskar Blase das Logo der Kölner Firma Igus, dem Spezialisten für Hochleistungskunststoffe für die Bewegung in der Industrie, welches seitdem in Form und Farbe unverändert ist. Das Corporate Design des Unternehmens ist bis heute wesentlich von Karl Oskar Blase geprägt.

Karl Oskar Blase wird in der Kasseler Künstler-Nekropole unter seiner selbstgestalteten Ruhestätte neben seiner Frau Marga beerdigt, die 2006 verstarb.

www.igus.de


Karl Oskar Blase

Designs und Grafiken von Karl Oskar Blase für Igus. (Bild: Igus)

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Veröffentlicht von

Alexandra Pisek

Etwas in Gang setzen und es voranbringen – das ist nicht nur in der Industrie wichtig, sondern auch mein persönlicher Antrieb als Redakteurin.

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