ConRo-Rolleneinheiten mit Rekonditionierung von SKF

ConRo-Rolleneinheiten mit Rekonditionierung von SKF

Die China Baowu Steel Group Corporation (früher „Baosteel“) ist einer der größten Stahlproduzenten des Landes. Im Jahr 2006 installierte das Unternehmen die „CCM4“ – eine Doppel-Stranggussanlage, die im Werk Shanghai auf eine Kapazität von 2,8 Mio. Tonnen Stahlbrammen pro Jahr ausgelegt worden war. Dieser Erwartung wurde die Anlage aber nicht immer gerecht: Aufgrund von frühzeitigen Lagerausfällen im Horizontalsegment der 1.750 mm breiten Rolleneinheit hatte das Unternehmen wiederholt mit Produktivitätsproblemen zu kämpfen.

Grund dafür war eine Kombination aus Lagerüberlastung und eindringendem Kühlwasser an den Rollen, deren durchschnittliche Lebensdauer dadurch gerade einmal drei bis vier Monate betrug. Die blockierten Rollen führten außerdem zu Qualitätseinbußen in der Produktion. In der Folge mussten permanent diverse Einheiten ausgetauscht werden, sodass viele kostenintensive Stillstände die Effizienz der Anlage minimierten.

ConRo-Rolleneinheiten mit Rekonditionierung von SKF

Bild: SKF

ConRo contra Kostenschwemme

Um hier Abhilfe zu schaffen, ersetzte die Baowu Steel Group zwei Rolleneinheiten in der Anlage durch die ConRo-Technologie von SKF. Bei ConRo handelt es sich um eine robuste, abgeschlossene, modulare Rolleneinheit mit Lagern, Dichtungen, Gehäusen, Fett, Rollenkörpern und Wasseranschlüssen. Ein patentiertes Dichtungssystem schützt die Lager vor Wasser und Verunreinigungen.

Nach dem Austausch der Rollen stellte das Unternehmen fest, dass die neuen ConRo-Einheiten in der CCM4-Anlage im Schnitt etwa 14 Monate lang liefen. Damit hatte sich die Lebensdauer der Rollen – gemessen an der alten Lösung – mehr als verdreifacht. Aufgrund der enorm verbesserten Haltbarkeit und Zuverlässigkeit amortisierte sich die Investition in die ConRo-Technik von SKF in weniger als einem halben Jahr.

Weitere Kostenvorteile durch Rekonditionierung

Um die Effizienz der Anlage nachhaltig zu steigern, verständigten sich das Stahlwerk und SKF außerdem auf ein Rekonditionierungskonzept: Am Ende ihrer ersten Einsatzphase werden die Einheiten an SKF zurückgesandt und dort in spezialisierten Zentren unter strengen Qualitätskriterien wiederaufgearbeitet. Im Rahmen dieses Prozesses werden bspw. Lager und Dichtungen ausgewechselt sowie Rollen, Rollenmantel, Gehäuse und Hülsen auf Vordermann gebracht.

www.skf.com

MK Krueger

Gepostet von: MK Krueger

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