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Bremsen mit präzisen Distanzbuchsen

Bremsen mit präzisen Distanzbuchsen

Bremsen mit präzisen Distanzbuchsen – sicher und einfach zu installieren

Sicherheitsbremsen müssen Personen und Anlagen schützen und im Notfall auch Leben retten. Deshalb achtet Mayr Antriebstechnik sorgfältig darauf, sämtliche Risiken bereits im Design der Bremse auszuschließen. Die Federdruckbremsen aus Mauerstetten werden einbaufertig ausgeliefert. Für Anwender bedeutet das größtmögliche Sicherheit und eine einfache Montage ohne zusätzlichen Aufwand.

 

Ein Kran darf auch bei Wind und Sturm nicht umstürzen, ein Regalbediengerät muss auch bei Not-Aus und Stromausfall innerhalb kürzester Zeit zuverlässig anhalten und Werker müssen Bearbeitungszentren gefahrlos be- und entladen können. Um Personen und Material zu schützen, kommen in Maschinen und Anlagen Sicherheitsbremsen zum Einsatz, die Bewegungen im Notfall blitzschnell bis zum Stillstand abbremsen oder aber bestimmte Positionen millimetergenau halten. Das sind Komponenten, die im Notfall Leben retten. Diese Aufgabe erlaubt keine Abstriche bei der Qualität. Denn Sicherheit duldet keine Kompromisse. Deshalb berücksichtigt Mayr Antriebstechnik bei der Entwicklung und Fertigung konsequent grundlegende Sicherheitsprinzipien. Zum Beispiel sind die Sicherheitsbremsen des renommierten Allgäuer Familienunternehmens so konstruiert, dass sie eine möglichst einfache und schnelle Montage und Anwendung ermöglichen und dabei gleichzeitig Einstellfehler ausschließen. Möglich macht dies der konstruktiv vorgegebene, geprüfte und unveränderbare Arbeitsluftspalt.

Die Roba-stop-M Sicherheitsbremsen haben feste Distanzbuchsen

Sicherheitsbremsen – von Anfang an

Elektromagnetische Federdruckbremsen arbeiten nach dem Fail-Safe-Prinzip. Das bedeutet, sie sind ausfallsicher und im stromlosen Zustand, also auch bei Stromausfall oder Not-Aus, geschlossen. Das Bremsmoment wird durch die in den Druckfedern gespeicherte Kraft erzeugt. Wird der Strom eingeschaltet, baut sich in den Bremsen ein Magnetfeld auf. Die Ankerscheibe wird dadurch gegen den Federdruck an den Spulenträger gezogen. Der Rotor ist damit frei, d. h. die Bremse ist gelüftet, die Welle kann frei durchlaufen. Sicherheitsbremsen wie die Roba-stop-M-Baureihe von Mayr Antriebstechnik haben feste Distanzbuchsen, das heißt, sie sind durch ihren in der Bremse exakt positionierten Spulenträger (aus Ganzstahl oder Gusseisen) konstruktiv so aufgebaut, dass sich der richtige Luftspalt von allein ergibt. Anwender müssen die Bremsen lediglich anschrauben und selbst keine weiteren Einstellarbeiten am Luftspalt oder Schalter für Verschleiß- bzw. Lüftüberwachung vornehmen. Mayr-Bremsen sind also von Anfang an Sicherheitsbremsen und es liegt nicht in der Verantwortung des Anwenders, dass die Bremsen richtig funktionieren.

 

Fehlerquellen ausgeschlossen?

Viele Bremsen am Markt haben dagegen einstellbare Distanzbolzen und die Anwender, z.B. Motorenhersteller, müssen Schalter und Luftspalt bei der Montage selbst passgenau justieren – und dies an mehreren Positionen. Dies benötigt nicht nur Zeit und geschultes Personal, sondern birgt zudem viele Fehlerquellen und damit Risiken für die Sicherheit. Denn ist der Luftspalt zu groß, funktioniert die Bremse nicht. Ist der Luftspalt schief, das heißt, ist der Spulenträger nicht parallel zum Rotor, kann dies Einfluss auf das Bremsmoment haben. Zudem führt eine schiefe Einstellung zu einer ungleichmäßigen Belastung des Rotors und damit zu ungleichmäßiger Temperaturentwicklung. Wird der Luftspalt dagegen zu klein eingestellt, kann dies Schleifen verursachen und damit hohen und unnötigen Verschleiß generieren. Oder aber der Belag quillt und die Bremse blockiert unter Umständen komplett. Der Schalter für das Monitoring der Bremse arbeitet außerdem nicht zuverlässig.

Mayr Sicherheitsbremsen mit in den Spulenträger positionsgenau eingepressten Distanzbuchsen (grüne Markierung, links); Bremsen mit einstellbaren Distanzbolzen (grüne Markierung, rechts)

Intelligentes Design und sorgfältige Endprüfung

Je nach Anwendung kann eine Fehleinstellung der Distanzbolzen also gravierende Folgen für die Sicherheit haben. Und im Schadensfall ist oftmals nicht transparent nachvollziehbar, wer die Fehleinstellung zu verantworten hat – der Motorenhersteller oder aber ein Arbeiter im Feld zum Beispiel während Service- oder Wartungsarbeiten. Die Bremsenhersteller übernehmen in der Regel keine Verantwortung für falsch eingestellte Distanzbolzen. Anders dagegen Mayr Antriebstechnik. Das Unternehmen achtet nicht nur darauf, durch das Design der Bremsen mögliche Einstellfehler von vornherein auszuschließen, sondern führt zudem eine sorgfältige Endprüfung durch.

 

100%-Qualitätskontrollen

So muss jede einzelne Sicherheitsbremse, die das Werk verlässt, nach der Komplettmontage und Einstellung eine 100%-Prüfung bestehen. Dabei werden funktionsrelevante Parameter wie Anzugs- und Abfallspannung, Spulenwiderstand, Durchschlagfestigkeit der Spule, Isolation der Spule zum Gehäuse, Axialkraft, Ankerscheibenhub und die Funktionsweise der Schaltzustandsüberwachung ermittelt. Alle ermittelten Messwerte werden zusammen mit der dazugehörigen Seriennummer der Bremse in einer elektronischen Datenbank archiviert. Dies gewährleistet eine 100-prozentige Rückverfolgbarkeit. Umfassende, und in dieser Form einzigartige, Tests und Kontrollen sind zentrale Bestandteile des Mayr-Sicherheits- und Qualitätsverständnisses. Sie stellen sicher, dass die Sicherheitsbremsen von Anfang an zuverlässig funktionieren.

 

Quelle: Mayr

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